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Austauschhäufigkeit des Bodenwassers in landwirtschaftlich genutzten Böden Deutschlands
Die Austauschhäufigkeit des Bodenwassers beschreibt, wie oft das Bodenwasser und die in ihm gelösten Stoffe in einer Bodenschicht im Zuge des jährlichen Sickerwasserflusses ausgetauscht werden. Je geringer das Wasserspeichervermögen eines Bodens ist, desto größer ist bei gleicher Sickerwassermenge seine Austauschhäufigkeit. Das Risiko des Austrages von leicht lösbaren Stoffen wie Nitrat ist bei hohen Austauschraten gegeben. Die Austauschhäufigkeit ist der Quotient aus Speicherfähigkeit und Sickerwassermenge. Die Wasserspeicherfähigkeit (Feldkapazität) wird direkt aus der BUEK1000N abgeleitet. Die Sickerwasserrate aus dem Boden ergibt sich aus der Differenz von Niederschlag minus Verdunstung und Oberflächenabfluss und wurde mit dem neuen TUB-BGR-Verfahren (WESSOLEK et al., 2003) landnutzungsabhängig (Acker, Grünland, Wald) berechnet.
Die Karte der Grundwasserbeeinflussung der Böden in Deutschland gibt einen Überblick über den Grad der Beeinflussung der Bodenentwicklung durch Grundwasser unterhalb der Geländeoberfläche. Böden, die durch Grundwasser beeinflusst sind, haben meist nur ein eingeschränktes Ertragspotential. Je höher der Grundwasserstand, desto größer ist der Einfluss auf das Pflanzenwachstum. Die Karte basiert auf der Auswertung der nutzungsdifferenzierten Bodenübersichtskarte 1:1.000.000 (BUEK1000N) und zeigt die klassifizierte Grundwasserstufe. Die Grundwasserstufe wird aus dem mittleren Grundwassertiefstand (MNGW) abgeleitet. Die Methode ist in der Bodenkundlichen Kartieranleitung (KA5) und in der Methodendokumentation Bodenkunde der Ad-hoc-AG Boden veröffentlicht. Für die nutzungsabhängige Differenzierung der Profildaten werden die Landnutzungsdaten aus CORINE Land Cover 2006 genutzt.
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Nutzbare Feldkapazität im effektiven Wurzelraum in Deutschland
Die Karte der nutzbaren Feldkapazität im effektiven Wurzelraum in Deutschland gibt einen Überblick über das Vermögen der Böden pflanzenverfügbares Wasser zu speichern. Die Größe des Wasserspeichers des Bodens hängt von der Bodenart, der Lagerungsdichte und dem Humusgehalt ab. Der effektive Wurzelraum wird anhand von Landnutzungs- und Bodendaten bestimmt. Die Karte basiert auf der Auswertung der nutzungsdifferenzierten Bodenübersichtskarte 1:1.000.000 (BUEK1000N) und zeigt die klassifizierte nutzbare Feldkapazität. Die Methode ist in der Bodenkundlichen Kartieranleitung (KA4) und in der Methodendokumentation Bodenkunde der Ad-hoc-AG Boden veröffentlicht. Als Landnutzungsinformation und zur nutzungsabhängigen Differenzierung der Profildaten werden Daten des CORINE Land Cover Projektes (2006) genutzt.
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Nutzbare Feldkapazität im effektiven Wurzelraum in Deutschland (WMS)
Die Karte der nutzbaren Feldkapazität im effektiven Wurzelraum in Deutschland gibt einen Überblick über das Vermögen der Böden pflanzenverfügbares Wasser zu speichern. Die Größe des Wasserspeichers des Bodens hängt von der Bodenart, der Lagerungsdichte und dem Humusgehalt ab. Der effektive Wurzelraum wird anhand von Landnutzungs- und Bodendaten bestimmt. Die Karte basiert auf der Auswertung der nutzungsdifferenzierten Bodenübersichtskarte 1:1.000.000 (BUEK1000N) und zeigt die klassifizierte nutzbare Feldkapazität. Die Methode ist in der Bodenkundlichen Kartieranleitung (KA4) und in der Methodendokumentation Bodenkunde der Ad-hoc-AG Boden veröffentlicht. Als Landnutzungsinformation und zur nutzungsabhängigen Differenzierung der Profildaten werden Daten des CORINE Land Cover Projektes (2006) genutzt.
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Potenziale der Böden in Deutschland (WMS)
Für die Landwitschaft spielt die Produktionsfunktion der Böden und damit die natürliche Bodenfruchtbarkeit eine entscheidende Rolle. Ein gesunder Boden ist mit seinen Eigenschaften, Potenzialen und Funktionen die Basis für hohe Flächenerträge, gleichzeitig aber auch die Basis einer nachhaltigen Landwirtschaft und verantwortungsvollen Bodennutzung. In die Themenkarten zu den Potenzialen der Böden in Deutschland fließen bodenkundliche Kennwerte aus der nutzungsdifferenzierten Bodenübersichtskarte von Deutschland 1:1.000.000 (BÜK1000N), morphologische Kennwerte aus dem DGM50 des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG), klimatische Kennwerte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den Zeitraum 1961–1990 sowie Landnutzungsdaten aus dem Datensatz CORINE Land Cover 2006 (UBA) ein.
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Geomorphographische Einheiten von Deutschland
Das Relief der Erdoberfläche ist ein wesentlicher Steuerungsfaktor landschaftsökologischer Prozesse und ein entscheidender Indikator für die Verbreitungsmuster wichtiger Geofaktoren wie z.B. Boden, Gestein und Wasser. Auf der Grundlage eines Digitalen Geländemodells mit einer Rasterweite von 250 Metern hat die Firma scilands GmbH in Göttingen im Auftrag der BGR mit Hilfe der Programme SARA (System zur Automatischen Reliefanalyse) und SADO (System zur Analyse und Diskretisierung von Oberflächen) 25 diskrete geomorphographische Einheiten (Senkenbereiche, geschlossene Hohlformen, Hangbereiche, Scheitelbereiche, Überlagerungsformen) nach Landschaftsräumen (Norddeutsches Tiefland, Bergland, Alpenvorland und Alpen) getrennt für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland ermittelt.
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Geomorphographische Einheiten von Deutschland (WMS)
Das Relief der Erdoberfläche ist ein wesentlicher Steuerungsfaktor landschaftsökologischer Prozesse und ein entscheidender Indikator für die Verbreitungsmuster wichtiger Geofaktoren wie z.B. Boden, Gestein und Wasser. Auf der Grundlage eines Digitalen Geländemodells mit einer Rasterweite von 250 Metern hat die Firma scilands GmbH in Göttingen im Auftrag der BGR mit Hilfe der Programme SARA (System zur Automatischen Reliefanalyse) und SADO (System zur Analyse und Diskretisierung von Oberflächen) 25 diskrete geomorphographische Einheiten (Senkenbereiche, geschlossene Hohlformen, Hangbereiche, Scheitelbereiche, Überlagerungsformen) nach Landschaftsräumen (Norddeutsches Tiefland, Bergland, Alpenvorland und Alpen) getrennt für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland ermittelt.
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Hubschrauber-Radiometrie (HRD) Gebiet 149 Langeoog2
Die BGR führte im Projekt „Deutschlandweite Aerogeophysik-Befliegung zur Kartierung des nahen Untergrundes und seiner Oberfläche“ (D-AERO) flächenhafte Befliegungen an der deutschen Nordseeküste durch. Das Messgebiet Langeoog2 (2014) beschränkt sich auf den mittleren und östlichen Teil der Insel Langeoog. Die Gebietsgröße beträgt etwa 10 km² und 1 Messflug mit einer Gesamtprofillänge von 40 km (1.242 Messpunkte) wurden zur Abdeckung des gesamten Messgebiets benötigt. Der Sollabstand der 5 O-W-Kontrollprofile beträgt 250 m. Die Karten stellen die Gesamtstrahlung, die (Äquivalent-)Gehalte von Kalium, Uran und Thorium sowie die Ionendosisleistung am Boden dar.
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Hubschrauber-Radiometrie (HRD) Gebiet 155 Baltrum
Die BGR führte im Projekt „Deutschlandweite Aerogeophysik-Befliegung zur Kartierung des nahen Untergrundes und seiner Oberfläche“ (D-AERO) flächenhafte Befliegungen an der deutschen Nordseeküste durch. Das Messgebiet Baltrum (2014) beschränkt sich auf den mittleren und östlichen Teil der Insel Baltrum. Die Gebietsgröße beträgt etwa 4 km² und 1 Messflug mit einer Gesamtprofillänge von 17 km (456 Messpunkte) wurden zur Abdeckung des gesamten Messgebiets benötigt. Der Sollabstand der 5 O-W-Profile beträgt 250 m. Die Karten stellen die Gesamtstrahlung, die (Äquivalent-)Gehalte von Kalium, Uran und Thorium sowie die Ionendosisleistung am Boden dar.