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Klima - Oberflächengewässer Änderung Mittelwasserabfluss (MQ)
Änderung des Mittelwasserabflusses (MQ) in der Zukunft. Die Änderungen werden als prozentuale Zunahmen bzw. Abnahmen eines 30-jährigen Mittelwertes für die nahe Zukunft (2021-2050) bzw. für die ferne Zukunft (2071-2100) gegenüber einem Referenzzeitraum (1971-2000) angegeben. Die Datenbasis bilden simulierte Abflüsse aus verschiedenen hydrologischen bzw. statistischen Modellen auf Tageswertbasis, die mit Daten aus einem Ensemble von acht regionalen Klimamodellen (aus dem Projekt EURO-CORDEX) auf Grundlage eines Szenarios ohne Klimaschutz (RCP8.5) angetrieben wurden. Dieses Szenario beschreibt eine zukünftige Entwicklung der Menschheit, in der die Energieversorgung im Wesentlichen auf der Verbrennung fossiler Energieträger beruht und der Ausstoß von Treibhausgasen zu einem stetigen Anstieg des Strahlungsantriebes bis zum Jahr 2100 führt. Der Median bildet dabei die mittlere Tendenz aus der Bandbreite der verschiedenen Änderungssignale der Ensemble-Mitgliederab, der Maximalwert bildet die obere Bandbreite, der Minimalwert die untere Bandbreite.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Relative Bindungsstärke des Oberbodens für Schwermetalle
Die Auswertung Relative Bindungsstärke des Oberbodens für Schwermetalle (FSMo) auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt, wie gut Böden Schadstoffe aufnehmen und binden können und somit als Filter im Naturhaushalt agieren. Verschiedene Schwermetalle werden in Böden durch Adsorption an Austauschern (Tonminerale, Oxide) oder an organische Bodenbestandteile (Humus) in Abhängigkeit vom pH-Wert in unterschiedlichem Maße gebunden. Der pH-Wert entspricht bei landwirtschaftlicher Nutzung einem bodenspezifischen pH-Optimum, bei Forstnutzung dem derzeitigen mittleren standortspezifischen Versauerungsgrad unter Wald. Anhand der Bodeneigenschaften Tongehalt, Humusgehalt, pH-Wert und Eisenoxidgehalt kann die relative Bindungsstärke der Böden für die einzelnen Schwermetalle beurteilt werden. Der Kennwert FSMo wird standardmäßig für Cadmium ausgewertet, kann aber auf Nachfrage für diverse andere Schwermetalle und Arsen bestimmt werden. Er gilt als wichtiger Kennwert für die Bodenfunktionsbewertung und bei der Bewertung von Bodenbelastungen.
Die Karte der ursprünglichen Moorverbreitung von Niedersachsen zeigt die maximale Ausdehnung der Moore im niedersächsischen Flachland. Das Kartenwerk stellt die Verbreitung von Niedermooren, Kleinsthochmooren und Hochmooren auf der Basis historischer Karten dar. Die Ausweisung der Moore in der Karte der ursprünglichen Moorverbreitung erfolgte in erheblichem Maße nach der Vegetation, d.h. geobotanisch oder auch teilweise nach Flurnamen und entspricht nicht der geologischen Definition von Mooren. Für die Karte der ursprünglichen Moorverbreitung wurde die Vegetation ausgewertet, die auf historischen Karten seit dem 18. Jahrhundert dargestellt ist, unabhängig von der Torfmächtigkeit. Im Unterschied dazu werden in anderen geologischen Karten Moore erst mit einer Torfmächtigkeit von mindestens 0,3 m dargestellt. Allein aufgrund der unterschiedlichen Definitionen des Moor-Begriffes ist die Moorfläche in der Karte der ursprünglichen Moorverbreitung daher größer als in den anderen geologischen Kartenwerken des LBEG.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Relative Bindungsstärke des Oberbodens für Schwermetalle (WMS Dienst)
Die Auswertung Relative Bindungsstärke des Oberbodens für Schwermetalle (FSMo) auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt, wie gut Böden Schadstoffe aufnehmen und binden können und somit als Filter im Naturhaushalt agieren. Verschiedene Schwermetalle werden in Böden durch Adsorption an Austauschern (Tonminerale, Oxide) oder an organische Bodenbestandteile (Humus) in Abhängigkeit vom pH-Wert in unterschiedlichem Maße gebunden. Der pH-Wert entspricht bei landwirtschaftlicher Nutzung einem bodenspezifischen pH-Optimum, bei Forstnutzung dem derzeitigen mittleren standortspezifischen Versauerungsgrad unter Wald. Anhand der Bodeneigenschaften Tongehalt, Humusgehalt, pH-Wert und Eisenoxidgehalt kann die relative Bindungsstärke der Böden für die einzelnen Schwermetalle beurteilt werden. Der Kennwert FSMo wird standardmäßig für Cadmium ausgewertet, kann aber auf Nachfrage für diverse andere Schwermetalle und Arsen bestimmt werden. Er gilt als wichtiger Kennwert für die Bodenfunktionsbewertung und bei der Bewertung von Bodenbelastungen.
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Standorteignung für die Beseitigung von Tierkörpern bei Seuchenzügen 1 : 50 000
Im Falle eines Ausbruchs von Seuchenzügen, z.B. der Vogelgrippe in Niedersachsen wird die Bereitstellung von Flächen zur massenhaften Beseitigung von Tierkörpern unabdingbar. Dabei sind folgende Forderungen zu erfüllen: möglichst geringe Belastung von Grund- und Oberflächenwasser, möglichst vollständige und schnelle Verwesung und möglichst geringe Geruchsbelästigung. Die genannten Ziele sind nicht alle gleichzeitig und in gleichem Umfang zu erreichen. Grundsätzlich kommen zwei Optionen in Frage: Variante 1 Verwesungsoption" und Variante 2 "Barriereoption". Verwesungsoption: Die Standorte gewährleisten eine möglichst schnelle und vollständige Mineralisierung und haben eine lange Verweilzeit des Sickerwassers im Bodenkörper. Risiken für das Grundwasser können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Barriereoption: Die Standorte gewährleisten den Schutz des Grundwassers durch eine Barrierewirkung der Standorte. Aufgrund der schlechteren Durchlüftung muss eine längere und unvollständigere Zersetzung in Kauf genommen werden. Außerdem kann es zu temporärem Sickerwasserstau kommen.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Potenzielle Erosionsgefährdung durch Wasser - ABAG
Die Auswertung *Potenzielle Erosionsgefährdung durch Wasser - ABAG* auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt den potentiellen mittleren jährlichen Bodenabtrag durch Wasser in t/ha/a. Der Kennwertermittlung liegt eine vereinfachte Form der Allgemeinen Bodenabtragsgleichung (ABAG) gemäß DIN 19708 zu Grunde. Beeinflusst wird die potentielle Erosion durch Niederschlag (R-Faktor), Bodeneigenschaften (K-Faktor) und Relief (LS-Faktor). Das Produkt aus K-, R- und LS-Faktor entspricht dem mittleren potenziellen Bodenabtrag. Dieser Wert wird gemäß DIN in Stufen klassifiziert und ergibt damit die potenzielle bzw. natürliche Erosionsgefährdung durch Wasser. Bewuchs und Schutzmaßnahmen werden bei der potentiellen Erosionsgefährdung nicht berücksichtigt. Die Auswertung gilt für die Leitprofile der BK50 sowie die mittlere Hangneigung der Flächen der BK50. Der Kennwert kann für die landwirtschaftliche Beratung und für regionale Planungen genutzt werden. (weitere Informationen in [Geofakten 46.3](https://nibis.lbeg.de/DOI/dateien/Geofakten_46_3_2025_Text_2.pdf))
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Potenzielle Erosionsgefährdung durch Wasser - ABAG (WMS Dienst)
Die Auswertung *Potenzielle Erosionsgefährdung durch Wasser - ABAG* auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt den potentiellen mittleren jährlichen Bodenabtrag durch Wasser in t/ha/a. Der Kennwertermittlung liegt eine vereinfachte Form der Allgemeinen Bodenabtragsgleichung (ABAG) gemäß DIN 19708 zu Grunde. Beeinflusst wird die potentielle Erosion durch Niederschlag (R-Faktor), Bodeneigenschaften (K-Faktor) und Relief (LS-Faktor). Das Produkt aus K-, R- und LS-Faktor entspricht dem mittleren potenziellen Bodenabtrag. Dieser Wert wird gemäß DIN in Stufen klassifiziert und ergibt damit die potenzielle bzw. natürliche Erosionsgefährdung durch Wasser. Bewuchs und Schutzmaßnahmen werden bei der potentiellen Erosionsgefährdung nicht berücksichtigt. Die Auswertung gilt für die Leitprofile der BK50 sowie die mittlere Hangneigung der Flächen der BK50. Der Kennwert kann für die landwirtschaftliche Beratung und für regionale Planungen genutzt werden. (weitere Informationen in [Geofakten 46.3](https://nibis.lbeg.de/DOI/dateien/Geofakten_46_3_2025_Text_2.pdf))
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Standorteignung für die Beseitigung von Tierkörpern bei Seuchenzügen 1 : 50 000 (WMS Dienst)
Im Falle eines Ausbruchs von Seuchenzügen, z.B. der Vogelgrippe in Niedersachsen wird die Bereitstellung von Flächen zur massenhaften Beseitigung von Tierkörpern unabdingbar. Dabei sind folgende Forderungen zu erfüllen: möglichst geringe Belastung von Grund- und Oberflächenwasser, möglichst vollständige und schnelle Verwesung und möglichst geringe Geruchsbelästigung. Die genannten Ziele sind nicht alle gleichzeitig und in gleichem Umfang zu erreichen. Grundsätzlich kommen zwei Optionen in Frage: Variante 1 Verwesungsoption" und Variante 2 "Barriereoption". Verwesungsoption: Die Standorte gewährleisten eine möglichst schnelle und vollständige Mineralisierung und haben eine lange Verweilzeit des Sickerwassers im Bodenkörper. Risiken für das Grundwasser können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Barriereoption: Die Standorte gewährleisten den Schutz des Grundwassers durch eine Barrierewirkung der Standorte. Aufgrund der schlechteren Durchlüftung muss eine längere und unvollständigere Zersetzung in Kauf genommen werden. Außerdem kann es zu temporärem Sickerwasserstau kommen.
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Hinweise zu Vorgaben nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) gemäß § 38a
Die Karte gibt Hinweise zu Abstandsvorgaben gemäß § 38a Wasserhaushaltsgesetz auf Flächen, welche von der unten genannten Vorgabe betroffen sein können. Die Karte besitzt keine Rechtsverbindlichkeit und stellt keinen Anspruch an Vollständigkeit dar. Insbesondere für kleine Fließgewässer können Lücken vorhanden sein. Bei einer Hangneigung auf den ersten 20 m zur Böschungsoberkante eines Gewässers von durchschnittlich >= 5 %, ist auf landwirtschaftlich genutzten Flächen auf den ersten 5 m zur Böschungsoberkante eine geschlossene, ganzjährig begrünte Pflanzendecke zu erhalten oder herzustellen. Die Karte wurde auf Grundlage von Feldblöcken, Schlaggeometrien, oberirdischen Gewässern des ATKIS DLM25 sowie des Digitalen Geländemodells für Niedersachsen im 1 m-Raster (DGM 1) erstellt. Bei der Flächenauswahl auf Grundlage dieser Daten werden auch Deiche sowie Blüh- und Gewässerschutzstreifen erfasst und in der Karte dargestellt. Abflusshindernisse wurden bei der Flächenauswahl nicht berücksichtigt.