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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Luftkapazität - Horizonte
Die Auswertung Luftkapazität (LK) auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) beschreibt das Volumen des Porenraumes (in Vol.-%), das nach Aufsättigung des Bodens mit Wasser nach 2 - 3 Tagen wieder lufterfüllt ist. Demnach beschreibt sie das luftgefüllte Porenvolumen des Bodens bei Feldkapazität (FK). Die Luftkapazität entspricht in etwa dem Volumen der Grobporen im Boden. Als Grenze zwischen LK und FK werden die bodenartabhängigen Feuchteäquivalente genutzt. Die LK stellt damit ein Maß für die Versorgung der Wurzeln mit Sauerstoff dar. Der Kennwert ist abhängig von der Bodenart, dem Skelett- und Humusgehalt sowie von der Lagerungsdichte bzw. dem Substanzvolumen (bei organischen Horizonten). Die Auswertung erfolgt landesweit für die einzelnen Horizonte der Leitprofile der BK50. Der Kennwert kann zur Bewertung der Luftversorgung der Böden oder des Wasserrückhalts und als Eingangsgröße für Modelle genutzt werden.
Die Benutzung eines Gewässers bedarf gemäß § 8 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) der Erlaubnis oder der Bewilligung. Ein Trinkwassergewinnungsgebiet (TGG) ist ein im Rahmen eines hierfür erforderlichen Wasserrechtsverfahrens hydrogeologisch ermitteltes Einzugsgebiet (Gutachten) von Entnahmestellen für die Trinkwassergewinnung der öffentlichen Wasserversorgung, um Gewässer gegen nachteilige Einwirkungen zu schützen. Dabei kann das TGG in unterschiedliche Zonen unterteilt sein. Für Trinkwassergewinnungsgebiete kann ein Wasserschutzgebiet (WSG) gemäß § 51 Abs. 1 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) i.V.m. § 91 Niedersächsisches Wassergesetz (NWG) per Verordnung festgesetzt werden. Es sind TGG auf Grundlage „erteilte und beantragte Erlaubnisse und Bewilligungen für den Zweck Trinkwasser (Wasserrechte)“ sowie „sonstige hydrogeologische Abgrenzungen“ im Zusammenhang mit Trinkwasser dargestellt.Diese Daten sind auch im INSPIRE Datenmodell „Annex 3: Bewirtschaftungsgebiete/Schutzgebiete/geregelte Gebiete und Berichterstattungseinheiten“ erhältlich. Die Bereitstellung erfolgt über die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) per Darstellungs- und Downloaddienst, deren URLs in den Transferoptionen angegeben sind.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Potenzielle Kationenaustauschkapazität - Summen
Die Auswertung Potenzielle Kationenaustauschkapazität - Summen auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet die potenzielle Fähigkeit von Böden Kationen zu speichern und wieder abzugeben. Die Oberflächen der meist negativ geladenen Bodenpartikel wirken als Bindungsplätze für positiv geladene Kationen, welche über die Bodenlösung in den Boden gelangen. Die hier vorliegende Auswertung berücksichtigt dabei nicht den pH-Wert, sondern nur die Bodenart und den Humusgehalt der Horizonte. Die Kationenaustauschkapazität (KAK) gibt die Menge an austauschbaren Kationen pro Kilogramm Boden (cmol~c~/kg) an. Die potentielle KAK stellt das in der Theorie pH-unabhängige, maximal mögliche Speicherpotential eines Bodens für Kationen dar. Die Kennwertangabe erfolgt für die Leitprofile der BK50 und unterschiedliche Tiefenbereiche des Bodens, zum Beispiel den effektiven Wurzelraum. Die Klassifizierung der Werte erfolgt in sechs Stufen. Die Auswertung kann zur Bewertung der Standortqualität genutzt werden.
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Klima - Oberflächengewässer Änderung Niedrigwasserabfluss (NM7Q)
Änderung des Niedrigwasserabflusses (NM7Q) in der Zukunft. Die Änderungen werden als prozentuale Zunahmen bzw. Abnahmen eines 30-jährigen Mittelwertes für die nahe Zukunft (2021-2050) bzw. für die ferne Zukunft (2071-2100) gegenüber einem Referenzzeitraum (1971-2000) angegeben. Die Datenbasis bilden simulierte Abflüsse aus verschiedenen hydrologischen bzw. statistischen Modellen auf Tageswertbasis, die mit Daten aus einem Ensemble von vierzehn regionalen Klimamodellen (aus den Projekten EURO-CORDEX und ReKliEs) auf Grundlage eines Szenarios ohne Klimaschutz (RCP8.5) angetrieben wurden. Dieses Szenario beschreibt eine zukünftige Entwicklung der Menschheit, in der die Energieversorgung im Wesentlichen auf der Verbrennung fossiler Energieträger beruht und der Ausstoß von Treibhausgasen zu einem stetigen Anstieg des Strahlungsantriebes bis zum Jahr 2100 führt. Der Median bildet dabei die mittlere Tendenz aus der Bandbreite der verschiedenen Änderungssignale der Ensemble-Mitglieder ab, der Maximalwert bildet die obere Bandbreite, der Minimalwert die untere Bandbreite.
Die Auswertung Potenzielle Kationenaustauschkapazität - Summen auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet die potenzielle Fähigkeit von Böden Kationen zu speichern und wieder abzugeben. Die Oberflächen der meist negativ geladenen Bodenpartikel wirken als Bindungsplätze für positiv geladene Kationen, welche über die Bodenlösung in den Boden gelangen. Die hier vorliegende Auswertung berücksichtigt dabei nicht den pH-Wert, sondern nur die Bodenart und den Humusgehalt der Horizonte. Die Kationenaustauschkapazität (KAK) gibt die Menge an austauschbaren Kationen pro Kilogramm Boden (cmol~c~/kg) an. Die potentielle KAK stellt das in der Theorie pH-unabhängige, maximal mögliche Speicherpotential eines Bodens für Kationen dar. Die Kennwertangabe erfolgt für die Leitprofile der BK50 und unterschiedliche Tiefenbereiche des Bodens, zum Beispiel den effektiven Wurzelraum. Die Klassifizierung der Werte erfolgt in sechs Stufen. Die Auswertung kann zur Bewertung der Standortqualität genutzt werden.
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Bericht: "Meeresmonitoring: Studie Ermittelung Hintergrundwerte Chemische u. biologische Messgrößen (2002)"
„[…] Im Rahmen eines Auftrages des Umweltbundesamtes und des niedersächsischen Umweltministeriums ist die FSK des NLÖ zurzeit mit der Erarbeitung von Grundlagen für ein Bewertungsschema für die Übergangs- und Küstengewässer der deutschen Nordseeküste befasst. […] Mit dem hier vorgelegten Thesenpapier werden die Rechercheergebnisse in relativ komprimierter Form dargelegt und vor dem Hintergrund räumlicher und zeitlicher Variabilität bewertet. Vorliegende Konzepte zu Leitbildern, Ansätze für Bewertungschemata, Informationen zu langfristigen Entwicklungsprozessen im Zusammenhang mit natürlichen oder anthropogenen Veränderungen in den Randbedingungen etc. werden kurz angesprochen und bei der Ausweisung möglicher Parameter/zugeordneter Referenzzustände berücksichtigt. Jedes der 4 Kapitel zu den Qualitätskomponenten Makrophyten, Makrozoobenthos, Phytoplankton und Nährstoffverhältnisse mündet schließlich in einen Ansatz für eine Referenzwerte- und Klassifizierungsmatrix, in der unter den einzelnen Parametern die ermittelten Referenzzustände (quantitativ und qualitativ) in den verschiedenen Gebieten (Wasserkörpern, Gewässertypen, Flusseinzugsgebieten) zugeordnet werden. […]“
Die Auswertung Erodierbarkeit der Böden durch Wind auf Basis der Bodenschätzung von Niedersachsen 1 : 5 000 (BS5), übersetzt (Basismodell), zeigt die potenzielle Anfälligkeit des unbedeckten Bodens gegenüber Mobilisierung und Abtrag von Bodenpartikeln durch Windeinwirkung. Böden sind abhängig von ihrer Zusammensetzung unterschiedlich anfällig gegenüber dem Bodenabtrag durch Wind. Die Erodierbarkeit der Oberböden von ackerbaulich genutzten Moor- und organischer Muddenböden (Hochmoor- [Hh*] oder Niedermoortorfe [Hn*]) wird grundsätzlich als „sehr hoch“ eingestuft. Die Oberböden von Tiefkulturen auf Sand (z. B. tiefgepflügte Podsole = Heidekulturen) und Sandmischkulturen werden ebenfalls als „sehr hoch“ erodierbar (Stufe 5) eingestuft. Die Karte stellt eine Auswertung der Erodierbarkeit der Böden durch Wind für landwirtschaftliche Flächen in Niedersachsen auf Grundlage der BS5 dar. Angaben aus Bodenkarten können aufgrund der Heterogenität der Böden detaillierte Standortuntersuchungen nicht ersetzen. In der Regel werden Durchschnittswerte verwendet.
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Bodenschätzung von Niedersachsen 1 : 5 000 - Auswertung:
Die Auswertung Erodierbarkeit der Böden durch Wind auf Basis der Bodenschätzung von Niedersachsen 1 : 5 000 (BS5), übersetzt (Basismodell), zeigt die potenzielle Anfälligkeit des unbedeckten Bodens gegenüber Mobilisierung und Abtrag von Bodenpartikeln durch Windeinwirkung. Böden sind abhängig von ihrer Zusammensetzung unterschiedlich anfällig gegenüber dem Bodenabtrag durch Wind. Die Erodierbarkeit der Oberböden von ackerbaulich genutzten Moor- und organischer Muddenböden (Hochmoor- [Hh*] oder Niedermoortorfe [Hn*]) wird grundsätzlich als „sehr hoch“ eingestuft. Die Oberböden von Tiefkulturen auf Sand (z. B. tiefgepflügte Podsole = Heidekulturen) und Sandmischkulturen werden ebenfalls als „sehr hoch“ erodierbar (Stufe 5) eingestuft. Die Karte stellt eine Auswertung der Erodierbarkeit der Böden durch Wind für landwirtschaftliche Flächen in Niedersachsen auf Grundlage der BS5 dar. Angaben aus Bodenkarten können aufgrund der Heterogenität der Böden detaillierte Standortuntersuchungen nicht ersetzen. In der Regel werden Durchschnittswerte verwendet.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Verschlämmungsneigung
Die Auswertung Verschlämmungsneigung auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet Böden hinsichtlich ihrer Empfindlichkeit gegenüber Verschlämmung der Bodenoberfläche. Böden reagieren in Abhängigkeit von der Bodenart, dem Humus- und Kalkgehalt unterschiedlich auf mechanische Beanspruchung, z. B. durch Starkregenereignisse. Durch den Aufprall von Regentropfen auf den Boden können Bodenpartikel aus den Aggregaten abgelöst werden. Diese verteilen sich mit dem Wasser auf der Bodenoberfläche, auf welcher sie in einer dünnen Schicht abgelagert werden (Krustenbildung). Dies führt zu einer Verminderung der Bodenrauigkeit (Einebnung) sowie zu einer Verstopfung von Poren. Bei einer Verschlämmung ist daher die Infiltration gehemmt, die Erosionsgefahr steigt und der Lufthaushalt der Böden ist gestört. Die Auswertung erfolgt auf Basis der Leitprofile der BK50. Das Ergebnis kann zur Beschreibung der Bodengefährdung in Bodenfunktionsbewertungen sowie für die Beratung der Landwirtschaft genutzt werden.
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Profilbeschreibungen der Bodenkunde (WMS Dienst)
Die Bodenkundlichen Profile werden im Rahmen der Landesaufnahme und in Projektkartierungen erfasst. Sie sind der Profildatenbank des NIBIS gespeichert. Die Profile enthalten detaillierte Angaben zum Aufbau des Bodens. Die Profile enthalten detaillierte Angaben zur Lokalisation sowie zum Schichtaufbau des Bodens. Die Lokationen der Bohrungen werden in Bohrpunktkarten wiedergegeben. Im Kartenserver des LBEG öffnet sich beim Anklicken einer Bohrung eine Info-Box mit den wichtigsten Stammdaten der Bohrung. Deren Detailinformationen können abgerufen werden, indem der Link "weitere Informationen" angeklickt wird. Die Bohrprofile stellen die Schichten- und Horizontfolge in grafischer und alphanumerischer Form gemäß der DIN Nr. 4023 dar. Als textliche Beschreibung werden Daten zur Tiefenlage der Schichten und Horizonte und zur Stratigrafie und Petrografie angegeben. Der Maßstab der Profildarstellung ist variabel. Eine Auswahl der wichtigsten Stammdaten ist auf dem ersten Blatt der Profildarstellung zusammengestellt.