Die besondere Eigenart und landschaftliche Schönheit des Gebietes ergeben sich aus der in Teilen noch natürlich mäandrierenden Fintau, den Erlen-, Birken- und Kiefernbrüchen in der Niederung sowie den Heidemooren auf Talsandterrassen. Die für die Niederung eines Heidebaches typischen natürlichen Boden-, Wasser- und Nährstoffverhältnisse sind weitgehend erhalten geblieben. Das eiszeitlich geprägte Relief ist aufgrund seiner Vielgestaltigkeit schützenswert. Eine Vielzahl von zum Teil gefährdeten heimischen Pflanzen- und Tierarten sowie deren Gemeinschaften finden hier ihren Lebensraum. Zuständig sind die LandkreiseHeidekreisundRotenburgals untere Naturschutzbehörden. Natur erleben ohne zu stören: Bleiben Sie bitte auf den Wegen und führen Sie Hunde an der Leine. Wählen Sie in der Infospalte weitere Informationen über das Gebiet aus...
Bodenwerder ist eine Stadt im Landkreis Holzminden. Sie ist der Geburtsort und langjährige Wohnsitz des „Lügenbarons“ Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen und trägt deshalb seit dem 25. Oktober 2013 den amtlichen Namenszusatz „Münchhausenstadt“. Die Stadt Bodenwerder ist Mitgliedsgemeinde und Sitz der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle. Bis Ende 2010 hatte die Stadt den Status „Staatlich anerkannter Luftkurort“, seit 2011 „Staatlich anerkannter Erholungsort“.
Bad Bodenteich (bis 1998 Bodenteich) ist ein Flecken in der Lüneburger Heide im Landkreis Uelzen, Niedersachsen. Die Samtgemeinde Bodenteich hatte dort bis zu ihrer am 31. Oktober 2011 erfolgten Auflösung den Verwaltungssitz. Seither ist der Flecken Bad Bodenteich Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Aue mit Sitz in Wrestedt. Diese unterhält in der Burg Bodenteich ein Bürgerbüro.
Das FFH-Gebiet „Upjever und Sumpfmoor Dose“ liegt südwestlich von Schortens im Naturraum Ostfriesische Geest und umfasst in zwei Teilgebieten naturnahe Laubwälder des Forsts Upjever und das kleine Sumpfmoor Dose. Der Forst Upjever liegt auf einem sogenannten alten Waldstandort, zeichnet sich also durch eine lange Habitatkontinuität und die vergleichsweise ungestörte Entwicklung von Boden, Wasserhaushalt und Lebensgemeinschaften aus. Auf den frischen bis feuchten Böden im Gebiet wachsen vorwiegend strukturreiche Eichen- und Hainbuchenwälder sowie Hainsimsen-Buchenwälder. Im südwestlichen Gebietsteil liegt das Sumpfmoor Dose. Das kleine Übergangsmoor wird unter anderem durch Moor- und Bruchwälder geprägt. Vereinzelt sind auch weitgehend gehölzfreie Übergangs- und Schwingrasenmoore ausgebildet. In der Niederung des Emder Tiefs, südlich der FFH-Gebietsgrenze fließend, dominieren Grünlandflächen.
Das FFH-Gebiet „Hainberg, Bodensteiner Klippen“ umfasst ein ausgedehntes Waldgebiet südwestlich von Salzgitter im Naturraum Innerstebergland. Der Höhenzug des Hainbergs ist aus Gesteinen der Kreide aufgebaut, die hinsichtlich ihrer mineralischen Zusammensetzung stark variieren. Neben verschiedenen Kalksteinen, stammt auch der Hilssandstein aus diesem System des Erdmittelalters. Daher zeigen sich im Gebiet auf kleinstem Raum unterschiedliche geologische Gegebenheiten mit den jeweils charakteristischen Lebensgemeinschaften. Entlang der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Erhebung des Hainbergs dominieren auf den vorherrschenden frischen und kalkhaltigen Böden naturnahe Waldmeister-Buchenwälder. Im Süden gehen sie stellenweise in Labkraut-Eichen-Hainbuchenwäldern über, die in ihrer Verbreitung durch frühere Waldbewirtschaftungsformen wie Nieder- und Mittelwaldnutzung gefördert wurden. Am langen Westhang des Hainbergs wachsen auf flachgründigen, trockenwarmen Standorten artenreiche Orchideen-Kalk-Buchenwälder, in denen verschiedene Orchideenarten wie die Braunrote Stendelwurz und die Kleinblättrige Stendelwurz vorkommen. Die Orchideen-Buchenwälder gehen hangabwärts in bodensaure Hainsimsen-Buchenwäldern über, die als schmaler Saum auf den hier vorherrschenden, aus Sandstein entwickelten Braunerden wachsen. Im Südwesten des Gebiets ragen die Bodensteiner Klippen, die aus Hilssandstein aufgebaut sind, als teils markante Felsformationen auf. An einigen Bereichen der Silikatfelsen ist eine artenreiche Felsspaltenvegetation ausgebildet. Neben anderen seltenen Farnen, Flechten und Moosen konnte im Gebiet an einem Standort auch das streng geschützte Grüne Koboldmoos nachgewiesen werden – eine Moosart, die in Niedersachsen lange Zeit als verschollen galt. Die naturnahen Laubwälder unterschiedlicher Ausprägung und der unter anderem durch die Sandsteinklippen bestehende Strukturreichtum des Gebiets begünstigen das Vorkommen zahlreicher lebensraumtypischer, teilweise seltener Tier- und Pflanzenarten, zu welchen auch das Große Mausohr, eine streng geschützte Fledermausart, gehört.