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Bericht: "Makrozoobenthos: Wurster Watt Wremen 1955-1961"
„1955 war das Wattengebiet zwischen dem Wremer Außentief und der Solthörner Buhne, an der Küste des Landes Wursten gelegen, Untersuchungsgegenstand. Nachdem inzwischen vom Ort Schmarren nordwärts die Vorlandkante durch ein Deckwerk geschützt wurde, galt die neuerliche Untersuchung im Jahre 1961 der Frage, inwieweit sich das Watt verändert hat bzw. das Prielsystem zur Gefahr für Vorlandkante und Watt geworden ist. Das Watt wurde wiederum biologisch-sedimentologisch und hydrometrisch untersucht, um die gestellte Frage beantworten zu können. Die biologische Wattuntersuchung wird zu Fuß bei Niedrigwasser durchgeführt. Dabei wurden 129 Stationen eingemessen, an denen die Fauna untersucht wurde.“
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Digitales panchromatisches Orthofotomosaik der Insel Memmert aus der Befliegung 2002 Digital panchromatic orthoimage mosaic of the island Memmert from the aerial flight 2002
Digitales panchromatisches Orthofotomosaik der Insel Memmert. Aufgenommen mit dem Kamerasystem HRSC-AX während der Befliegung des Niedersächsischen Wattenmeeres 2002. Datentiefe 16-bit, Bodenpixelauflösung 32cm. Referenzsystem Gauss-Krüger Zone 3. Digital panchromatic orthoimage mosaic of the island Memmert from the aerial flight 2002. Colour depth 16-bit, ground resolution 32cm. Reference system Gauss-Krüger zone 3.
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Soil Regions of the European Union and Adjacent Countries 1:5,000,000 (WMS)
The map of the "Soil Regions of the European Union and Adjacent Countries 1:5,000,000 (Version 2.0)" is published by the Federal Institute of Geosciences and Natural Resources (BGR), in partnership with the Joint Research Center (JRC, Ispra). The soil regions map is intended to support the current national mapping activities towards a European 1:250,000 datbase by stratifying similar regional soil associations into a hierarchical concept. Only by stratification, the complexity of soils can be systematically structured so that the complex 1:250,000 legend can be handled in cross-national and contintental-level applications. Soil regions are natural, cross-regional soil geographical units which perform the highest spatial and content-based aggregation of European soils. They represent the frame conditions for soil development at the landscape level. The soil regions are presented at scale 1:5,000,000. Thus, its borders are highly generalized. Because of its low resolution, the map units absorb atypical soils and associations of soils, which are only described in higher resolution soil maps. The delineation of the soil regions is expected to be refined (and probably improved by its content) during the actual 1:250,000 mapping process. Thus, updating can be expected in the future. Currently, the soil regions map is the only graphical soil representation in Europe which has been developed using fully comparable and harmonized basic data at the continental level (climate, hydrography, relief, geology, vegetation): the interpretation of this input data, and the utilization of expert knowledge (including the interpretation of regional soil maps) has been done using one common methodology, developed and applied consistently throughout the whole mapping area by an experienced international soil mapper (Dr. Reinhard Hartwich, former member of BGR, and co-author of the 1998 Manual of Procedures). The methodology is extensively described in the Explanatory Notes (German), and in the revised Manual of Procedures which is expected to be completed soon. It is highly recommended to apply and interpret the map using the map comments and descriptions as provided in the explanatory notes (German: Hartwich et al. 2005; English: revision of the Manual of Procedures, initial version: Finke et al. 2001).
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Hubschrauber-Magnetik (HMG) Gebiet 109 Hadelner Marsch
Die BGR führte eine flächenhafte Befliegung im Raum der Hadelner Marsch in Zusammenarbeit mit dem GGA-Institut (heute LIAG) sowie den Wasserversorgungsverbänden Land Hadeln und Wingst durch. Das Messgebiet Hadelner Marsch (2004) wird durch die Elbe im Norden und in etwa durch die Ortschaften Bederkesa und Lamstedt im Süden begrenzt. Die Gebietsgröße beträgt etwa 700 km² und 20 Messflüge mit einer Gesamtprofillänge von 2973 km (757.050 Messpunkte) wurden zur Abdeckung des gesamten Messgebiets benötigt. Der Sollabstand der 117 OSO-WNW-Messprofile beträgt 250 m, der Sollabstand der 13 NNO-SSW-Kontrollprofile beträgt 2000 m. Die Karten stellen die Anomalien des erdmagnetischen Feldes mit und ohne anthropogene Effekte sowie die scheinbare Suszeptibilität dar.
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GEMAS – Geochemische Kartierung der Acker- und Grünlandböden Europas, Erweiterter Datensatz
GEMAS (Geochemical Mapping of Agricultural and Grazing Land Soil in Europe) ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Expertengruppe „Geochemie“ der europäischen geologischen Dienste (EuroGeoSurveys) und Eurometeaux (Verbund der europäischen Metallindustrie). Insgesamt waren an der Durchführung des Projektes weltweit über 60 internationale Organisationen und Institutionen beteiligt. In den Jahren 2008 und 2009 wurden in 33 europäischen Ländern auf einer Fläche von 5 600 000 km² insgesamt 2219 Ackerproben (Ackerlandböden, 0 – 20 cm, Ap-Proben) und 2127 Grünlandproben (Weidelandböden, 0 – 10 cm, Gr-Proben) entnommen. In den Proben wurden 52 Elemente im Königswasseraufschluss, 41 Elemente als Gesamtgehalte sowie TC und TOC bestimmt. Ergänzend wurde in den Ap-Proben zusätzlich 57 Elemente in der mobilen Metallionenfraktion (MMI®) sowie die Bleiisotopenverhältnisse untersucht. Alle analytischen Untersuchungen unterlagen einer strengen externen Qualitätssicherung. Damit liegt erstmals ein qualitätsgesicherter und harmonisierter geochemischer Datensatz für die europäischen Landwirtschaftsböden mit einer Belegungsdichte von einer Probe pro 2 500 km² vor, der eine Darstellung der Elementgehalte und deren Bioverfügbarkeit im kontinentalen (europäischen) Maßstab ermöglicht. Die Downloaddateien enthalten einen gegenüber dem Originaldatensatz um die Daten aus der Ostukraine sowie im Elementspektrum erweiterten Datensatz (*.xlsx , *.csv). Zusätzlich wird eine Dateidokumentation (Struktur und Merkmale) bereitgestellt.
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Explorationsrelevante Sandsteine der Bückeberg-Gruppe in Niedersachsen 1 : 500 000 - Transmissibilität aus Bohrkerndaten
Die Übersichtskarte zeigt die Verbreitung der Bückeberg-Gruppe (Unterkreide, Ober-Berriasium) im Niedersächsischen Becken und stellt insbesondere explorationsrelevante Sandsteine und deren Eigenschaften dar. Als explorationsrelevant werden hier regional zusammenhängende Sandsteine mit einer Mächtigkeit von mindestens fünf Metern bezeichnet. Für diese Einheiten kann ein Potenzial als geothermisch nutzbare Aquifere vermutet werden, das jedoch standortbezogen im Einzelfall nachzuweisen ist. Die hier verwendete Untergliederung in die „obere“, „mittlere“ und “untere“ Bückeberg-Gruppe für die kartierten Einheiten ist informell und als relativ anzusehen. Explorationsrelevante Sandsteine des Berriasium sind vorwiegend im östlichen Teil des Niedersächsischen Beckens zu finden (Kopf-Sandstein der Fuhse-Formation, Sandsteine der Barsinghausen-Subformation und Sandsteine der Deister- und Fuhse-Formation) sowie vereinzelt im Raum Osnabrück (Sandsteine der Oesede-Formation). Die Sandsteine sind in der Regel in eine Wechselfolge aus Tonstein, Siltstein und lokal geringmächtigen Kohlelagen eingebettet. Tonsteine, Siltsteine, Tonmergelsteine, Schillkalksteine und lokal geringmächtige Sandsteine der Isterberg-Formation werden zusammengefasst dargestellt. Porosität, Permeabilität und Transmissibilität der Lithologien wurden bei der Kartierung nicht berücksichtigt, sind jedoch – soweit verfügbar – als bohrungsbezogene Parameter angegeben. Die Abgrenzung der kartierten Einheiten beruht auf vorhandener Literatur und der Bewertung und Interpretation ausgewählter geowissenschaftlicher Daten, die am Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) vorliegen. Grundlage bildet der Paläogeographische Atlas der Unterkreide von Nordwestdeutschland (Schott; 1969), in dem die Verbreitung sowie die Lithologie der Unterkreide im Niedersächsischen Becken dargestellt sind sowie der Geotektonische Atlas von Nordwest-Deutschland und dem deutschen Nordsee-Sektor (Baldschuhn et al. 2001) und die Geologische Karte von Niedersachsen 1: 50 000 (GK50). Die von Schott (1969) kartierte Verbreitungsgrenze des "Wealden" (entspricht weitgehend der Bückeberg-Gruppe) sowie die durch die Beckeninversion erodierten Bereiche wurden in die vorliegende Karte übernommen und stellenweise nach neueren Informationen modifiziert. Die dargestellten Salzstrukturen stammen aus der Karte der Salzstrukturen Norddeutschlands 1: 500 000 (BGR 2008). Innerhalb der Verbreitungsgrenze der Bückeberg-Gruppe wurden basierend auf den Informationen der Kohlenwasserstoff-Bohrungsdatenbank des LBEG Tiefbohrungen mit geeigneter Datenlage für die Kartierung ausgewählt. Die Abgrenzung der kartierten Einheiten beruht auf der Bewertung und Interpretation der stratigraphischen und lithologischen Informationen aus Schichtenverzeichnissen, geophysikalischen Bohrlochmessungen und Bohrkernmaterial. Großräumige Verzahnungs- bzw. Übergangsbereiche zwischen zwei Kartiereinheiten werden als schräg schraffierte Flächen dargestellt. Die Überlagerung von zwei Sandsteineinheiten ist als vertikal schraffierte Fläche abgebildet. Gebiete, in denen keine, oder nur unzureichende Informationen aus Tiefbohrungen vorliegen oder ausgewertet wurden, sind in der Verbreitungskarte als „Gebiete mit unzureichender Kenntnis der Lithologie oder nicht kartiert“ ausgewiesen. Die Bereiche der Salzstockflanken und Salzstock-Randsenken wurden nicht näher untersucht. Lokale Änderungen der Mächtigkeit, Lithofazies und Gesteinseigenschaften in diesen Bereichen bleiben daher unberücksichtigt. Die verwendeten Bohrungen sind als Belegpunkte aufgeführt. Die ausgewerteten Daten der Tiefbohrungen werden als Werteklassen angezeigt. Die Tiefenlage und die Gesamtmächtigkeit basiert auf der Auswertung der Schichtenverzeichnisse. Angaben zur Mächtigkeit der Sandsteine stammen aus der Auswertung von Bohrlochmessungen sowie aus den Schichtverzeichnissen und beziehen sich auf die jeweils mächtigste Sandsteinlage einer ausgewerteten Bohrung. Porosität und Permeabilität der Sandsteine wurden aus den Informationen der Kohlenwasserstoff-Datenbank aus Bohrkerndaten und, falls vorhanden, aus Bohrlochmessungen berechnet. Die Angaben der Porositäten aus Bohrkerndaten sind als effektive Porositäten (%) und aus Bohrlochmessungen als Gesamtporosität (%) zu verstehen. Die Werteklassen der Permeabilität sind jeweils in Millidarcy (mD) und in Quadratmeter (m²) angegeben. In den Karten sind die unterschiedlichen Datengrundlagen durch Symbole gekennzeichnet. Die Transmissibilität der Sandsteine ergibt sich aus deren Mächtigkeit und der jeweiligen Permeabilität und ist entsprechend der Berechnungsgrundlage in unterschiedlichen Symbolen in den Einheiten Darcymeter (Dm) und Kubikmeter (m³) dargestellt.
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Geotechnische Klassifizierung der Sedimente – Bodenverflüssigung – Meeresbodensedimente mit Korngrößenverteilungen die bei Einwirkung zur Bodenverflüssigung neigen
Bohrdatenauswertung in 2m GOK
Die Karte Bodenverflüssigungspotenzial stellt Informationen zur Verbreitung von Sedimenten an der Meeresbodenoberfläche dar, die aufgrund ihrer spezifischen Korngrößenverteilungen unter äußerer Lasteinwirkung (Entstehung von Porenwasserüberdruck) zur Bodenverflüssigung neigen können. Bei den Sedimenten handelt es sich in der Regel um eng gestufte Grobschluffe bis Mittelsande. Der Effekt der Bodenverflüssigung kann bei Baumaßnahmen und Bauwerken, wie z.B. Pipelines und Seekabel am Meeresboden, von Bedeutung sein. Die Karte umfasst den Bereich der gesamten deutschen Nordsee im Maßstab 1 : 250.000 mit einer Aussage zu den Sedimenten der oberen 0,2 m ab Meeresbodenoberfläche. Zwei zusätzliche Karten zeigen Ergebnisse der Auswertung von Bohrdaten in Teufen von 1 m und 2 m unter Meeresboden. Grundlage der Kartendarstellung sind Sedimentproben der Meeresbodenoberfläche bis zu einer Teufe von 0,2 m sowie Schichtbeschreibungen von Bohrungen in den oben genannten Teufenbereichen, die bis April 2012 zur Verfügung standen. Die Grundlagendaten sind in Datenbanken beim BSH und LBEG abgelegt, zukünftig erhobene Daten werden darin integriert. Die Lockersedimente werden entsprechend ihrer Korngrößen nach DIN EN 14688-1 eingeteilt: Ton (Korngröße 63 mm). Auf Basis der im Labor durchgeführten Korngrößenanalysen, den Schichtbeschreibungen aus Bohrungen und der Kornsortierung werden die Sedimente auf Grundlage der Klassifizierung von STUDER & KOLLER (1997) klassifiziert. Die Legende umfasst zwei Klassen, Bodenverflüssigung „potentiell möglich“ und „nicht zu erwarten“.
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Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 - Auswertung: BK50 Kohlenstoffvorrat aus der Humusstufe - Horizonte (WMS Dienst)
Die Auswertung Organischer Kohlenstoff auf Basis der Humusstufen in der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt den Anteil des organischen Kohlenstoffs (C~org~) der Böden in den einzelnen Bodenhorizonten. Jedem Horizont der Leitprofile der BK50 wird in Abhängigkeit von seiner Humusstufe gemäß Bodenkundlicher Kartieranleitung (5. Auflage, KA5) ein mittlerer Humusgehalt zugeordnet. Dieser Wert, geteilt durch den Faktor 1,72, ergibt den C~org~-Gehalt in % (Ausnahme: Bei Torfen [Humusstufe h7] wird nach KA5 der Faktor 2 verwendet). Für Forststandorte gelten laut KA5 leicht abweichende Klassifizierungsgrenzen. Aufgrund der breiten Klassengrenzen der Humusstufen h4 – h7 ist die Verwendung mittlerer Werte nur eine grobe Annäherung an die tatsächlichen C~org~-Gehalte der humusreichen Böden. Die Auswertung kann für regionale Planungszwecke z.B. auch beim Thema Klimaschutz oder für Bodenfunktionsbewertungen (Klimafunktion) genutzt werden.