Geodatensatz

Bericht: "Sanddornschädling Goldafter auf ostfriesischen Inseln (1972)"

Beschreibung

Gegen Anfang der dreißiger Jahre ist der Goldafter (Euproctis chrysorrhoea L.), von den westfriesischen Inseln kommend, auf die ostfriesischen Inseln vorgedrungen. Die Raupen sind hier auf Sanddorn als Futterpflanze nahezu spezialisiert. Es kommt häufig zu Massenauftreten, welche die Sanddornbestände gefährden und darüber hinaus den Badebetrieb beeinträchtigen, da die Haare der Raupen Hautentzündungen hervorrufen. Verschiedene Wege dr Bekämpfung wurden beschritten: Ausschneiden und Verbrennen der Gespinste, Spritzung mit Insektiziden und mit Thuricide, einen kombinierten chemisch-bakteriologischen Präparat. Von den Schäden sind bisher nur die Inseln von Borkum bis Baltrum betroffen, während Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge verschont blieben. Es bleibt abzuwarten, ob der Schädling seine Wanderung nach Osten fortsetzen wird.

Aktualität des Datensatzes

Publikation 01.10.72

Raumbezug

Lage der Geodaten (in WGS84)

SW Länge/Breite NO Länge/Breite
6.627°/53.536° 7.997°/53.843°

Nutzung

Zugriffsbeschränkungen

copyright

Kontakt

Ansprechpartner

Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz Jürgen Knaack Im Dreieck 12 26127 Oldenburg Germany

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Fachinformationen

Informationen zum Datensatz

Zusatzinformationen

Herstellungszweck Untersuchung Sanddornschädling Goldafter
Sprache des Datensatzes Deutsch

Schlagworte

ISO-Themenkategorien

biota
environment
oceans

Suchbegriffe

Hauterkrankung Raupendermatitis Sanddorn Sanddornschädling Schädling Goldafter Euproctis chrysorrhoea NLWKN
Ostfriesische Inseln

Informationen zum Metadatensatz

Objekt-ID numis-metadaten-8ab590a216a086960116f6a1932e09f5
Aktualität der Metadaten 10.12.21
Sprache Metadatensatz Deutsch
XML Darstellung Metadaten als XML herunterladen
Ansprechpartner (Metadatum) karin.naepfel@nlwkn-ny.niedersachsen.de