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Schwäbisch Gmünd
Schwäbisch Gmünd (Aussprache: [ˈʃvɛːbɪʃ ˈɡmʏnt]) ist eine Stadt im Osten Baden-Württembergs, die etwa 50 km östlich der Landeshauptstadt Stuttgart liegt. Die frühere Reichsstadt gehört zur Region Ostwürttemberg und zur Randzone der europäischen Metropolregion Stuttgart. Sie ist sowohl einwohner- als auch flächenmäßig die größte Stadt im Remstal. Hinsichtlich der Bevölkerungsgröße ist sie nach Aalen die zweitgrößte Stadt des Ostalbkreises sowie der gesamten Region Ostwürttemberg, in der sie ein Mittelzentrum für ihr Umland bildet. Seit 1956 ist Schwäbisch Gmünd Große Kreisstadt und seit 1973 der Sitz des Regionalverbandes Ostwürttemberg. Von 1805 bis 1934 hieß die Stadt amtlich Gmünd, eine Bezeichnung, die im örtlichen Sprachgebrauch weiterhin verwendet wird. Der Name der Stadt leitet sich vom Zusammenfluss („Gemünde“) vieler Bäche mit der Rems ab.
Burgkunstadt (fränkisch: Borkuscht) ist eine Stadt im Obermainland im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels in Bayern. Von 1888 bis 1990 war sie mit Pirmasens Zentrum der deutschen Schuhindustrie.
Das Naturschutzgebiet Drispether Moor ist ein 68 Hektar umfassendes Naturschutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern. Es befindet sich südlich von Wismar und östlich von Drispeth und wurde am 23. März 1938 ausgewiesen. Durch die bereits im Jahr 1917 auf Initiative von Georg von Arnswaldt durch Herzog Friedrich Franz IV. vollzogene Übertragung der Flächen an den Heimatbund Mecklenburgs gilt das Drispether Moor als erstes Naturschutzgebiet Mecklenburgs. Der Schutzzweck bestand in der damaligen Zeit im Erhalt eines nicht ausgetorften Hochmoores. Der aktuelle Gebietszustand wird als unbefriedigend eingeschätzt. Bis heute erfolgt seit 1946 im Schutzgebiet industrieller Torfabbau. Nach Beendigung des Torfabbaus sollen die Flächen wiedervernässt werden. Eine Einsichtnahme in die Schutzgebietsflächen ist aufgrund des Torfabbaus und des umgebenden Waldes nicht möglich. Das Naturschutzgebiet ist Bestandteil des FFH-Gebietes Wald- und Kleingewässerlandschaft Dambecker Seen und Buchholz.
Der Chiemsee [ˈkiːmzeː], auch Bayerisches Meer genannt, ist mit einer Fläche von 79,9 km² der größte See in Bayern und nach dem Bodensee und der Müritz der drittgrößte See in Deutschland, allerdings hat der ebenfalls in Bayern liegende Starnberger See ein um die Hälfte größeres Wasservolumen. Der Chiemsee enthält 2,048 km³ Wasser und hat eine 63,96 Kilometer lange Uferlinie; zusammen mit der Uferlänge der Inseln sind es 83 Kilometer. Das Einzugsgebiet umfasst 1.398,56 km², davon liegen 605 km² in Bayern. Seine Inseln sind die Herreninsel (238 ha), die Fraueninsel (15,5 ha) und die Krautinsel (3,5 ha), die zusammen die Gemeinde Chiemsee im Landkreis Rosenheim bilden, sowie die gemeindefreie Insel Schalch (22 m²). Der Chiemsee zählt zum gleichnamigen gemeindefreien Gebiet Chiemsee im Landkreis Traunstein.
Andernach ([ˈandɐnax], mundartlich: Annenach, auch Annernach) ist eine Große kreisangehörige Stadt mit gut 30.000 Einwohnern im Landkreis Mayen-Koblenz im nördlichen Rheinland-Pfalz. Als römische Gründung und eine der ältesten Städte Deutschlands feierte es 1988 sein 2000-jähriges Bestehen. Die Stadt ist seit der Neuzeit industriell geprägt (Weißblech, Pharmazie, Chemie), durch ihre Lage am Rhein und ihre historische Bedeutung aber zugleich auch touristisch. Sie ist in die Stadtteile Kernstadt, Eich, Kell mit Bad Tönisstein, Miesenheim und Namedy untergliedert.
Die Stadt Isny im Allgäu () (veraltet Eysnin, Isnyn, Ysny oder Jsny) ist ein heilklimatischer Kurort im Landkreis Ravensburg im württembergischen Allgäu. Isny liegt an der Landesgrenze Baden-Württembergs zu Bayern und an der Hauptroute der Oberschwäbischen Barockstraße. Der um 1043 gegründete heutige Ort erlangte Ende des 12. Jahrhunderts das Marktrecht und wurde 1281 zur Stadt erhoben. Isny erwarb 1365 durch Loskauf die Reichsfreiheit und behielt bis zur Mediatisierung 1802 die Rechte einer selbstständigen Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich, was sich im Stadtwappen widerspiegelt.
Sachsenheim ist eine baden-württembergische Stadt im Landkreis Ludwigsburg. Sie zählt rund 18.600 Einwohner und gehört zur Region Stuttgart (bis 1992 Region Mittlerer Neckar) sowie zur Randzone der europäischen Metropolregion Stuttgart.
Baakdeel-Rantum/Sylt ist ein Naturschutzgebiet in den schleswig-holsteinischen Gemeinde Sylt im Kreis Nordfriesland. Das rund 242 Hektar große Naturschutzgebiet ist unter der Nummer 98 in das Verzeichnis der Naturschutzgebiete des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung eingetragen. Es wurde 1979 ausgewiesen (Datum der Verordnung: 5. März 1979). Das Naturschutzgebiet ist gleichzeitig Bestandteil des FFH-Gebietes „Dünenlandschaft Süd-Sylt“ und des EU-Vogelschutzgebietes „Ramsar-Gebiet Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und angrenzende Küstengebiete“. Im Süden grenzt es an das Naturschutzgebiet „Rantumer Dünen/Sylt“ sowie an das sich östlich erstreckende Naturschutzgebiet „Nordfriesisches Wattenmeer“. Im Norden liegt das Naturschutzgebiet „Rantumbecken“ östlich des Naturschutzgebietes. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Kreis Nordfriesland. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich entlang der Westküste der Insel Sylt nördlich und südlich von Rantum und stellt die Dünenlandschaft in diesem Bereich unter Schutz. Südlich von Rantum erstreckt sich das Naturschutzgebiet auch auf die Salzwiesen auf der Ostseite der Insel. Das Naturschutzgebiet wird vom Söl’ring Foriining–Sylter Verein betreut.