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Die Havel [ˈhaːfl̩] ist ein Fließgewässer im Nordosten Deutschlands und mit 334 Kilometern Länge der längste rechte Nebenfluss der Elbe. Die direkte Entfernung zwischen Quelle und Mündung beträgt dabei nur 94 Kilometer. Die Havel entspringt bei Ankershagen in Mecklenburg-Vorpommern, durchfließt Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt und mündet bei Gnevsdorf an der Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt in die Elbe. 285 Flusskilometer verlaufen in Brandenburg. Sie fließt zunächst durch zahlreiche kleine Seen in südöstlicher, dann in südlicher, westlicher und schließlich in nordwestlicher Richtung. Dabei beträgt der Höhenunterschied lediglich 40,6 Meter. Mit durchschnittlich 103 Kubikmetern pro Sekunde hat die Havel nach Moldau (150 m³/s) und Saale (117 m³/s) die drittgrößte Wassermenge unter den Nebenflüssen der Elbe. Der größte Teil des Flusslaufs ist schiffbar. Fast im gesamten Verlauf regulieren Wehre und Schleusen die Tiefe und Führung des Wassers. Trotz des Ausbaus zur Wasserstraße hat die Havel dank der zahlreichen natürlichen Seen, durch die sie fließt, ein beachtliches Speichervermögen und hält den Wasserstand auch bei längeren Trockenperioden. Gefährlich hohe Wasserstände sind selten und werden meist im Havelunterlauf vom Elbhochwasser ausgelöst. Etliche Durchstiche und Seitenkanäle verkürzen den Wasserweg für die Binnenschifffahrt. Die Havel weist in ihrem Verlauf auch mehrere Binnendeltas auf. So bildet sie durch Verzweigung in mehrere Seiten- und Nebenarme Binnendeltas im Stadtgebiet von Brandenburg, Rathenows und zwischen Havel und Gülper Havel. Größter Nebenfluss der Havel ist die Spree, die an ihrer Mündung mehr als doppelt so viel Wasser wie die Havel führt (38 m³/s gegenüber 15 m³/s) und diese mit 382 km zudem auch in der Länge übertrifft (Havellänge an der Spreemündung ca. 180 km). 2004 wurde die Havel von den Naturfreunden Deutschlands und dem Deutschen Anglerverband zur Flusslandschaft des Jahres gekürt. Der Fluss wird seit 2009 durch den Havelradweg begleitet.
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Icon HVHV-2600
Die Havel [ˈhaːfl̩] ist ein Fließgewässer im Nordosten Deutschlands und mit 334 Kilometern Länge der längste rechte Nebenfluss der Elbe. Die direkte Entfernung zwischen Quelle und Mündung beträgt dabei nur 94 Kilometer. Die Havel entspringt bei Ankershagen in Mecklenburg-Vorpommern, durchfließt Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt und mündet bei Gnevsdorf an der Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt in die Elbe. 285 Flusskilometer verlaufen in Brandenburg. Sie fließt zunächst durch zahlreiche kleine Seen in südöstlicher, dann in südlicher, westlicher und schließlich in nordwestlicher Richtung. Dabei beträgt der Höhenunterschied lediglich 40,6 Meter. Mit durchschnittlich 103 Kubikmetern pro Sekunde hat die Havel nach Moldau (150 m³/s) und Saale (117 m³/s) die drittgrößte Wassermenge unter den Nebenflüssen der Elbe. Der größte Teil des Flusslaufs ist schiffbar. Fast im gesamten Verlauf regulieren Wehre und Schleusen die Tiefe und Führung des Wassers. Trotz des Ausbaus zur Wasserstraße hat die Havel dank der zahlreichen natürlichen Seen, durch die sie fließt, ein beachtliches Speichervermögen und hält den Wasserstand auch bei längeren Trockenperioden. Gefährlich hohe Wasserstände sind selten und werden meist im Havelunterlauf vom Elbhochwasser ausgelöst. Etliche Durchstiche und Seitenkanäle verkürzen den Wasserweg für die Binnenschifffahrt. Die Havel weist in ihrem Verlauf auch mehrere Binnendeltas auf. So bildet sie durch Verzweigung in mehrere Seiten- und Nebenarme Binnendeltas im Stadtgebiet von Brandenburg, Rathenows und zwischen Havel und Gülper Havel. Größter Nebenfluss der Havel ist die Spree, die an ihrer Mündung mehr als doppelt so viel Wasser wie die Havel führt (38 m³/s gegenüber 15 m³/s) und diese mit 382 km zudem auch in der Länge übertrifft (Havellänge an der Spreemündung ca. 180 km). 2004 wurde die Havel von den Naturfreunden Deutschlands und dem Deutschen Anglerverband zur Flusslandschaft des Jahres gekürt. Der Fluss wird seit 2009 durch den Havelradweg begleitet.
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Icon Havel
Die Havel [ˈhaːfl̩] ist ein Fließgewässer im Nordosten Deutschlands und mit 334 Kilometern Länge der längste rechte Nebenfluss der Elbe. Die direkte Entfernung zwischen Quelle und Mündung beträgt dabei nur 94 Kilometer. Die Havel entspringt bei Ankershagen in Mecklenburg-Vorpommern, durchfließt Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt und mündet bei Gnevsdorf an der Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt in die Elbe. 285 Flusskilometer verlaufen in Brandenburg. Sie fließt zunächst durch zahlreiche kleine Seen in südöstlicher, dann in südlicher, westlicher und schließlich in nordwestlicher Richtung. Dabei beträgt der Höhenunterschied lediglich 40,6 Meter. Mit durchschnittlich 103 Kubikmetern pro Sekunde hat die Havel nach Moldau (150 m³/s) und Saale (117 m³/s) die drittgrößte Wassermenge unter den Nebenflüssen der Elbe. Der größte Teil des Flusslaufs ist schiffbar. Fast im gesamten Verlauf regulieren Wehre und Schleusen die Tiefe und Führung des Wassers. Trotz des Ausbaus zur Wasserstraße hat die Havel dank der zahlreichen natürlichen Seen, durch die sie fließt, ein beachtliches Speichervermögen und hält den Wasserstand auch bei längeren Trockenperioden. Gefährlich hohe Wasserstände sind selten und werden meist im Havelunterlauf vom Elbhochwasser ausgelöst. Etliche Durchstiche und Seitenkanäle verkürzen den Wasserweg für die Binnenschifffahrt. Die Havel weist in ihrem Verlauf auch mehrere Binnendeltas auf. So bildet sie durch Verzweigung in mehrere Seiten- und Nebenarme Binnendeltas im Stadtgebiet von Brandenburg, Rathenows und zwischen Havel und Gülper Havel. Größter Nebenfluss der Havel ist die Spree, die an ihrer Mündung mehr als doppelt so viel Wasser wie die Havel führt (38 m³/s gegenüber 15 m³/s) und diese mit 382 km zudem auch in der Länge übertrifft (Havellänge an der Spreemündung ca. 180 km). 2004 wurde die Havel von den Naturfreunden Deutschlands und dem Deutschen Anglerverband zur Flusslandschaft des Jahres gekürt. Der Fluss wird seit 2009 durch den Havelradweg begleitet.
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Icon Gnevsdorfer Vorfluter
Die Havel [ˈhaːfl̩] ist ein Fließgewässer im Nordosten Deutschlands und mit 334 Kilometern Länge der längste rechte Nebenfluss der Elbe. Die direkte Entfernung zwischen Quelle und Mündung beträgt dabei nur 94 Kilometer. Die Havel entspringt bei Ankershagen in Mecklenburg-Vorpommern, durchfließt Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt und mündet bei Gnevsdorf an der Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt in die Elbe. 285 Flusskilometer verlaufen in Brandenburg. Sie fließt zunächst durch zahlreiche kleine Seen in südöstlicher, dann in südlicher, westlicher und schließlich in nordwestlicher Richtung. Dabei beträgt der Höhenunterschied lediglich 40,6 Meter. Mit durchschnittlich 103 Kubikmetern pro Sekunde hat die Havel nach Moldau (150 m³/s) und Saale (117 m³/s) die drittgrößte Wassermenge unter den Nebenflüssen der Elbe. Der größte Teil des Flusslaufs ist schiffbar. Fast im gesamten Verlauf regulieren Wehre und Schleusen die Tiefe und Führung des Wassers. Trotz des Ausbaus zur Wasserstraße hat die Havel dank der zahlreichen natürlichen Seen, durch die sie fließt, ein beachtliches Speichervermögen und hält den Wasserstand auch bei längeren Trockenperioden. Gefährlich hohe Wasserstände sind selten und werden meist im Havelunterlauf vom Elbhochwasser ausgelöst. Etliche Durchstiche und Seitenkanäle verkürzen den Wasserweg für die Binnenschifffahrt. Die Havel weist in ihrem Verlauf auch mehrere Binnendeltas auf. So bildet sie durch Verzweigung in mehrere Seiten- und Nebenarme Binnendeltas im Stadtgebiet von Brandenburg, Rathenows und zwischen Havel und Gülper Havel. Größter Nebenfluss der Havel ist die Spree, die an ihrer Mündung mehr als doppelt so viel Wasser wie die Havel führt (38 m³/s gegenüber 15 m³/s) und diese mit 382 km zudem auch in der Länge übertrifft (Havellänge an der Spreemündung ca. 180 km). 2004 wurde die Havel von den Naturfreunden Deutschlands und dem Deutschen Anglerverband zur Flusslandschaft des Jahres gekürt. Der Fluss wird seit 2009 durch den Havelradweg begleitet.
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Icon HVHV-2500
Die Havel [ˈhaːfl̩] ist ein Fließgewässer im Nordosten Deutschlands und mit 334 Kilometern Länge der längste rechte Nebenfluss der Elbe. Die direkte Entfernung zwischen Quelle und Mündung beträgt dabei nur 94 Kilometer. Die Havel entspringt bei Ankershagen in Mecklenburg-Vorpommern, durchfließt Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt und mündet bei Gnevsdorf an der Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt in die Elbe. 285 Flusskilometer verlaufen in Brandenburg. Sie fließt zunächst durch zahlreiche kleine Seen in südöstlicher, dann in südlicher, westlicher und schließlich in nordwestlicher Richtung. Dabei beträgt der Höhenunterschied lediglich 40,6 Meter. Mit durchschnittlich 103 Kubikmetern pro Sekunde hat die Havel nach Moldau (150 m³/s) und Saale (117 m³/s) die drittgrößte Wassermenge unter den Nebenflüssen der Elbe. Der größte Teil des Flusslaufs ist schiffbar. Fast im gesamten Verlauf regulieren Wehre und Schleusen die Tiefe und Führung des Wassers. Trotz des Ausbaus zur Wasserstraße hat die Havel dank der zahlreichen natürlichen Seen, durch die sie fließt, ein beachtliches Speichervermögen und hält den Wasserstand auch bei längeren Trockenperioden. Gefährlich hohe Wasserstände sind selten und werden meist im Havelunterlauf vom Elbhochwasser ausgelöst. Etliche Durchstiche und Seitenkanäle verkürzen den Wasserweg für die Binnenschifffahrt. Die Havel weist in ihrem Verlauf auch mehrere Binnendeltas auf. So bildet sie durch Verzweigung in mehrere Seiten- und Nebenarme Binnendeltas im Stadtgebiet von Brandenburg, Rathenows und zwischen Havel und Gülper Havel. Größter Nebenfluss der Havel ist die Spree, die an ihrer Mündung mehr als doppelt so viel Wasser wie die Havel führt (38 m³/s gegenüber 15 m³/s) und diese mit 382 km zudem auch in der Länge übertrifft (Havellänge an der Spreemündung ca. 180 km). 2004 wurde die Havel von den Naturfreunden Deutschlands und dem Deutschen Anglerverband zur Flusslandschaft des Jahres gekürt. Der Fluss wird seit 2009 durch den Havelradweg begleitet.
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Icon Nahe
Die Nahe (lateinisch Nava) ist ein etwa 125 km langer, linker Nebenfluss des Rheins im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Ihre Mündung in Bingen am Rhein gilt als Grenze zwischen Oberrhein und Mittelrhein.
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Icon Römerlager Hedemünden
Erste Funde bereits im 19. JahrhundertSchon 1855 fand man unweit dieses Geländes römische Münzen (zwischen Hedemünden und Ellerode). Nach Meldungen und Fundverschleppungen (1985 und 1998) erfolgten ab 1998 auf dem Burgberg intensive Geländeprospektionen mit einer Reihe von Probegrabungen durch die Kreisarchäologie Göttingen. Diese führten zum Nachweis des ersten, in Niedersachsen gefundenen Römerlagers.Es handelt sich einerseits um gut erhaltene Geländeüberreste mit Wall- und Grabenbefestigungen, Terrassierungen und Steinsetzungen, andererseits liegt eine Serie von Metallfunden (Münzen, Militaria, Tross, Baureste) und Keramikbruch (römisch wie einheimisch) vor. Form und Größe lassen eine Mehrgliederigkeit erkennen. Zwei Lager unterschiedlicher Form und Größe, dazu vermutlich weitere Lagerbereiche: Lager IObertägig gut erhaltene Befestigungsanlage aus Wall und Graben, Grundriss länglich oval, NNO-SSW orientiert, Länge außen 320 m, Breite maximal 150 m, Innenraumfläche 3,215 Hektar. Der Außengrundriss zeigt zwei lange und parallelverlaufende West- und Ostflanken, eine halbrund gebogene Nordflanke sowie eine durch bastionsartige Abknickungen abgesetzte Südflanke. Gesamtlänge Wall/Graben 760 m, der Verlauf ist im Norden durch älteren Wegebau beschädigt, ansonsten sind nur ein Forstwegdurchstich und mehrere kleinere Beschädigungen am Wall vorhanden. Tore sind mittig in der Südflanke sowie jeweils mittig in der West- und Ostflanke erkennbar, ein weiteres Tor befindet sich im Südosten; ein Nordtor bleibt – wegen der Wegebaustörung – fraglich, ist zu überprüfen. Flach welliger Innenraum, von Nord nach Süd um rund 15 m abfallend, längs der Mittelachse erhebt sich geringfügig ein Rücken aus anstehendem Sandstein-Blockschutt, durchsetzt von Steinbruchpingen und -trichtern (vermutlich mittelalterliche bis frühneuzeitliche Bausteingewinnung). Im gesamten Innenraum sind Hinweise auf anthropogene Setzungen großer unbearbeiteter Sandsteine vorhanden, z. T. als rechteckige Grundrisskonfigurationen und Punktfundamente für „schwebende“ Holzbaukonstruktionen ehemaliger Lagervorratsgebäude rekonstruierbar. Nach Magnetometerprospektion liegen Hinweise auf unterirdische Grubenstrukturen vor (Keller, Zisternen, Kloaken ?). Diese geophysikalischen Untersuchungen in Verbindung mit Fundkonzentrationen zeigen im nördlichen Teil des Lagers ein Zentralgebäude. Bis November 2005 erfolgte kontinuierlich die vollständige flächige Prospektion mit dem Metalldetektor, d. h. eine Feinkartierung mit Einzeleinmessung und Bergung aller Metallobjekte in der oberflächennahen Bodenschicht 0 – 0,25 m Tiefe (Waldhumus und bioturbationsgestörte oberste Sand-Löß-Steinschuttdecke). Von Oktober 2003 bis November 2005 Anlage mehrerer Profilschnitte durch Wall und Graben. Außerdem mehrere Flächenfreilegungen im Innenraum. Die Profilschnitte haben gezeigt: der Wall ist regellos aus anstehendem Sandlöß mit großen Einzelsteinblöcken aufgeschüttet, Basisbreite heute 5 – 6 m, Höhe noch 0,8 – 1,2 m; außen verläuft ohne Berme ein – großteils verfüllter – Spitzgraben, obere Breite 3,5 – 4 m, Tiefe 1 – 1,2 m. Vermutlich Rekonstruktion als Holz-Erde-Mauer mit innenseitiger Wallböschung, darauf Steinversteifung einer ehemaligen hölzernen Wehranlage. Gesamthöhe von Grabenbasis bis Wallkrone rund 3,5 – 4,5 m. Im Profilschnitt 12 (durch Ostflanke) ist alte bauzeitliche Oberfläche als fossiler A-Horizont erhalten, darauf als Funde: 1 eiserne Pionieraxt (Dolabra), Keramikbruch einheimischer Machart und römischer Drehscheibenware (gelb- bis rottonig, geglättet, dünnwandig), Holzkohlen. Im Nordostabschnitt wurde unter dem Wallkern eine zweite eiserne Pionieraxt (Dolabra) geborgen, eine dritte im südlichen Wall; eine vierte Dolabra wurde im Nordabschnitt beim Wegebau schon 1883 im Wallkern gefunden (publiziert u. abgebildet im Atlas vor- u. frühgesch. Befestigungen, Schuchhardt 1916). Ebenfalls von der Wallbasis stammt eine eiserne Schaufelhacke. Lager IISüdlich von Lager I liegt im direkten Anschluss daran ein Areal von 1,3 Hektar Innenraumfläche. Es reicht mit seiner fast rechteckigen Grundrissform bis an den Steilhang zur Werra. Die Wall-Gruben-Linien der Befestigung sind auf dem Waldboden noch flach erhalten. Bei Grabungen gefundene, intensive Brandreste belegen, dass die Wehrbauten aus Holz-Erde-Mauern mit vorgelagerten Spitzgräben bestanden. Die Wallaufschüttung besteht regellos aus Sand-, Löß- und Steinblöcken. Ihre heutige Basisbreite beträgt ca. 3 m und ist bis zu 40 cm Höhe erhalten. Der heute u. a. mit verziegeltem Lehm und Holzkohle verfüllte Spitzgraben hat eine obere Breite von rund 3 m und eine Tiefe von ca. 0,6 – 1 m (C14-Analyse: Frühkaiserzeitlich-augusteisches Alter). Funde in diesem Bereich: Eine eiserne, verzierte Pionieraxt (Dolabra), zwei eiserne Hammerdechsel und eiserne Nägel. Im Innenraum fanden sich nur wenige Eisenfunde: Tüllenlanzenspitzen, Zeltheringe, Baubeschläge, sonstige Objekte. Bereich IIIIm westlichen Vorgelände von Lager I ist unmittelbar angrenzend eine auffällige Fundkonzentration römischer Metallobjekte vorhanden. Die Flächengröße beträgt ca. 150 m x 150 m. Eine Wall- und Grabenbefestigung ist obertägig vorläufig nicht erkennbar. Als Funde aus diesem Bereich liegen eine Silbermünze der römischen Republik, eine Kupfermünze des Augustus (?), eine lange Pilumstange, eine Pilumzwinge, Sandalennägel und zwei Katapultbolzen sowie diverse Baubeschläge vor: Lager IV (mutmaßlich)Am östlichen Hangabfall des Burgberges (östlich an Lager I und II angrenzend) machen antropogene Aufschüttungen/Terrassen ein weiteres Lager wahrscheinlich. Dieses Geländeplateau umfasst flächenmäßig ca. 12 – 15 Hektar. Die Südflanke zeigt geraden Verlauf mit jeweils abgerundet rechtwinkligen Ecken zu den Ost- wie Westflanken, von der Ostflanke sind flache Wallreste und im Ackergelände Luftbildstrukturen erkennbar. Das Areal schließt eine alte – heute verschüttete – Quelle ein, außerdem wird die Hauptzuwegung von der nahen Werrafurt zu den Lagern I – III hier durchgeleitet. Luftbildbefunde und obertägige Strukturen im überackerten Gelände sind noch zu überprüfen. Erst durch Probegrabungen in diesem Bereich geben Aufschluss und Sicherheit, ob sich es als Lager IV angesprochen werden kann. Im östlichen Randbereich befindet sich eine eisenzeitliche Keramikfundstreuung (Hedemünden FStNr. 21). Bereich VÖstlich an Lager II angrenzend liegen mehrere kleine Terrassen, deren Funktion z. Zt. unbestimmbar ist. Probegrabungen im Grabungsschnitt 16 ergaben wallartige Aufschüttungen mit vorgelagertem Graben. Brandlehm und Holzkohlenreste wurden in einer Grube auf dem Wall gefunden. Vorläufig nicht datierbar, offenkundig vor-mittelalterlich. Bereich VIDieser Geländebereich schließt als bewaldetes Vorgelände unmittelbar nördlich an das Lagers I an. Für die Festlegung als eigenständiger Außenbereich VI stehen zahlreiche Metallfunde, Holzkohlen und Spuren verziegelten Baulehms. Hier befindet sich ein Sumpfgelände mit einem Wasseraustritt, der vielleicht ehemals zur Wasserversorgung des Lagers eine Rolle gespielt haben könnte. Befestigungsspuren sind nicht erkennbar. Erst Probegrabungen können über die Nutzung und Zugehörigkeit dieser Fläche Aufschluss geben. Römische Fundstücke• mehrere Münzen: Nemausus-Asse bzw. -Dupondien (Nemausus Serie I, ca. 16 – 8 v. Chr.), z. T. gegengestempelt, ein silberner Quinar (republikanisch, ca. 90 – 80 v. Chr.), mehrere nicht näher bestimmbare keltische Kleinerze. Dazu eine unbekannte Anzahl römischer Münzen (Raubgrabungsfunde, verschleppt), angeblich Nemausus-Dupondien und republikanische Denare, eventuell als Depotfund entdeckt. Schon 1855 fand man unweit dieses Geländes römische Münzen (zwischen Hedemünden und Ellerode). Nach Meldungen und Fundverschleppungen (1985 und 1998) erfolgten ab 1998 auf dem Burgberg intensive Geländeprospektionen mit einer Reihe von Probegrabungen durch die Kreisarchäologie Göttingen. Diese führten zum Nachweis des ersten, in Niedersachsen gefundenen Römerlagers. Eine Vielzahl von römischen Metallfunden wurde seit der Entdeckung des Lagers geborgen (plus unbekannte verschleppte Anzahl durch Raubgrabungen), darunter Münzen, vier Pionieräxte, Dechselhämmer, Schaufelhacke, Pilumteile, Lanzenspitzen und Lanzenschuhe, div. Katapult-Geschossbolzen, Zeltheringe… Im Vergleich finden sich identische Formen unter den Funden aus den augusteisch-tiberischen Lagern in Westfalen (besonders Haltern), aus Xanten, Nijmegen, Kalkriese, aus süd- und mittelhessischen Plätzen (z. B. Rödgen, Waldgirmes, Hofheim), aus Dangstetten (Oberrhein) sowie Augsburg-Oberhausen. Historischer KontextAufgrund des Münzspektrums ergibt sich eine Datierung in die frühaugusteische Zeit. Am wahrscheinlichsten besteht ein Zusammenhang mit den römischen Feldzügen, von der Rheinlinie ausgehend in das rechtsrheinische germanische Gebiet, unter Nero Claudius Drusus zwischen 11 und 9 v. Chr., speziell mit dem Zug um 9 v. Chr., auf der Marschlinie von Mainz über die Wetterau, Dünsberg, Mittel- und Nordhessen (chattisches Gebiet), über den Fuldaübergang bei Kassel, danach über den Kaufunger Wald zur Werrafurt von Hedemünden, von dort weiter ins Leinetal (cheruskisches Gebiet) und über den Raum Elze-Hildesheim nach Osten bis letztlich an die Elbe. Nicht auszuschließen ist ebenso ein Weiterbestehen des Hedemündener Lagers in den Folgejahren und dann ein Ende in der Folge der verlorenen Schlacht 9 n. Chr. am Teutoburger Wald (Varusschlacht). Auch während der römischen Revanchefeldzüge unter Germanicus um 15 u. 16 n. Chr. (Vorstöße auch von Mainz ausgehend, gegen die Chatten) könnte Hedemünden erneut genutzt worden sein. Audio-FührerAuf einer akustischen Reise in die Vergangenheit wird das Römerlager Hedemünden wieder zum Leben erweckt. Besucher begleiten den alten Legionär Julius Maximus Victorius und den jungen Rekruten Marcus Quintinus auf ihrem Weg durch das belebte Römerlager. Tauchen Sie ein in das alltägliche Leben der römischen Legionäre vor rund 2000 Jahren. Zusätzlich erläutern Archäologen in Interviews die Entwicklung der Grabungen in Hedemünden und die grundsätzliche Vorgehensweise bei archäologischen Arbeiten. Der Audio-Führer ist kostenlos. Zum Abspielen der Audiodateien klicken Sie auf den Button. 1.Der Weg zum Römerlager 2.Archäologische Grabungen 3.Innenbebauung 4.Die Prinzipia 5.Am Westtor 6.Am Südtor
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Icon Hannover Congress Centrum
Im Hannover Congress Centrum finden durchschnittlich jährlich 1.200 Veranstaltungen mit rd. 400.000 Besuchern statt. Mit der historischen Stadthalle wurde 1914 auch der Stadtpark, mit rund 60.000 qm Fläche, erbaut. Auf dieser Fläche werden regelmäßig große Empfänge und Außenveranstaltungen organisiert und mit dem Rosencafé zusätzlich ein zweiter Tagesbetrieb, neben dem klassischen Parkrestaurant, vom HCC angeboten. Direkt und räumlich unmittelbar mit dem HCC verbunden, wird weiterhin über das Congress Hotel am Stadtpark, mit über 250 Zimmern, ein hochwertiges Übernachtungsangebot im Businessbereich vorgehalten. Das Hannover Congress Centrum ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Full-Service-Anbieter. Sowohl die gastronomischen Leistungen des Hauses als auch alle technischen Dienstleistungen werden unmittelbar vom Haus angeboten, konzeptionell entwickelt und umgesetzt. Dies gilt auch für alle organisatorischen, logistischen und finanziellen Dienstleistungen einer Veranstaltung, sozusagen Kongress- und Veranstaltungsmanagement aus einer Hand.
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Icon WildparkHaus - das Solling-Besucherzentrum
Der Wildpark Neuhaus hat zu jeder Jahreszeit etwas Besonderes zu bieten. Im Frühjahr und Sommer die Geburt und Aufzucht vieler Jungtiere, im Herbst die Hirschbrunft und im Winter die Begegnung mit Wolf und Luchs in einer verschneiten Winterlandschaft. Möchten Sie mehr Informationen rund um den Solling oder den Naturpark Solling-Vogler, so sind Sie hier auch richtig. Das Haus beherbergt ebenfalls die Geschäftsstelle des Naturparks Solling-Vogler und die Touristik Information. Hier gibt es viel zu erleben und entdecken! Wildpark Neuhaus Den Solling im Kleinformat können Sie im Wildpark Neuhaus entdecken: Bunte Mischwälder, alte Baumbestände, Bergwiesen, die typischen Sandstein-Trockenmauern und natürlich unterschiedlichste heimische Wildtierarten. Bereits seit 1962 lädt das Niedersächsische Forstamt Neuhaus auf rund 50 ha zum Verweilen ein. Mehrere Besuche zu verschiedenen Jahreszeiten sind absolut lohnenswert, denn es gibt im Laufe des Jahres immer wieder etwas Neues zu entdecken. Regelmäßige Flugshows der Falknerei laden dazu ein, die Könige der Lüfte einmal live zu erleben. Von April bis Oktober finden die Shows Dienstag bis Sonntag jeweils um 11:30 Uhr und um 15:00 Uhr statt. Auf dem Abenteuerspielplatz für die kleinen Gäste laden eine Frettchen-Wippe, eine Uhu-Drehscheibe und ein Fuchsbau-Tunnel und viele weitere tolle Holz-Spielgeräte zum Spielen und Entdecken ein.  Öffnungszeiten des Wildparks: Mai bis Oktober - 09:00 bis 19:00 Uhr und November bis April - 09:00 bis 17:00 Uhr Naturpark Solling-Vogler Der Naturpark Solling-Vogler zeichnet sich durch eine einzigartige Landschaft aus – ausgedehnte Wälder, sanfte Hügel, weitläufige Wiesentäler, Bäche, schmale Bergrücken, steile Hänge und tiefe Täler finden Sie hier ebenso wie Streuobstwiesen, Trockenrasen, Hecken und  Moore. Der Naturpark ist zuständig für die Erhaltung, Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft. Im neuen WildparkHaus finden Sie die Geschäftsstelle des Naturparkes. Außerdem informiert die Ausstellung über die vielfältigen Lebensräume. Touristinformation Touristische Informationen rund um die Solling-Vogler-Region im Weserbergland erhalten Sie auch im WildparkHaus: Wandern, Radfahren und Historische Städte – das Angebot ist vielfältig. Statten Sie sich hier mit den Informationen für Ihren Aufenthalt in der Region aus – seien es die Tipps für Entdecker – der Reiseführer für das Weserbergland, Informationen zu Unterkünften oder die Wanderkarte der Solling-Vogler-Region. Zusätzlich können Sie sich am Infoterminal über Freizeitangebote, Unterkünfte und Veranstaltungen in der Region informieren.
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Icon Naturpark Südheide
Der Naturpark Südheide ist ein Paradies für Naturliebhaber und ist der ideale Ort für stundenlange entspannte Wanderungen und Fahrradtouren. Er bietet weitläufige Wälder, Heideflächen und Moore. Hier finden seltene Tiere wie Kraniche, Fischotter und Seeadler Ruhe. Die Lutter, ein Bach von hohem ökologischem Wert, beherbergt über 160 gefährdete Pflanzen- und Tierarten, darunter die letzten intakten Flussperlmuschelbestände Mitteleuropas. Besonders im August, wenn die Heide in voller Blüte steht, zieht die Region viele Besucher an. Die größten zusammenhängenden Heideflächen finden Sie rund um Oberohe am einzigartigen Kieselgur-Rundwanderweg und in der Misselhorner Heide bei Hermannsburg.
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