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Neu Wulmstorf
Neu Wulmstorf (; plattdeutsch Vosshusen) (bis Dezember 1964 Wulmstorf benannt) ist eine Einheitsgemeinde im Landkreis Harburg in Niedersachsen. Neu Wulmstorf ist nach dem niedersächsischen Raumordnungsprogramm ein Grundzentrum mit mittelzentralen Teilstrukturen.
Der Naturpark Kellerwald-Edersee ist ein 595,25 km² großer und seit 1. Juni 2001 bestehender, waldgeprägter Naturpark im hessischen Mittelgebirge Kellerwald inklusive der Berglandschaft rund um den Stausee Edersee. Er umfasst eines der größten unzerteilten Buchenwaldgebiete Deutschlands. Ein Teil des Parks bildet seit dem 1. Januar 2004 den strenger geschützten Nationalpark Kellerwald-Edersee. Der Naturpark Kellerwald-Edersee ist ein kommunaler Zweckverband der Gemeinden Edertal, Gilserberg, Haina, Jesberg, Vöhl und Bad Zwesten, den Städten Frankenau, Fritzlar, Lichtenfels, Waldeck und Bad Wildungen sowie dem Schwalm-Eder-Kreis und dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. Im Jahr 2019 wurde der Naturpark Kellerwald-Edersee um Flächen der Städte Lichtenfels, Fritzlar, Bad Wildungen und der Gemeinde Vöhl erweitert und vergrößerte sich damit um rund 30 %.
Hildesheim ([hɪldəshaɪ̯m] , niederdeutsch Hilmessen/Hilmssen, lateinisch Hildesia) ist eine Stadt und ein Oberzentrum in Niedersachsen. Die Stadt liegt rund 30 Kilometer südöstlich der Landeshauptstadt Hannover. Der Sitz des katholischen Bistums Hildesheim war bis 1974 kreisfreie Stadt. 1974 wurde Hildesheim mit der Gebietsreform in Niedersachsen zur großen selbständigen Stadt und zur Großstadt und bildet seitdem mit dem Gebiet des ehemaligen Landkreises Hildesheim-Marienburg, 1977 erweitert um den ehemaligen Landkreis Alfeld (Leine), den Landkreis Hildesheim, dessen Kreisstadt sie ist. Von 1885 bis 1978 gab es einen Regierungsbezirk Hildesheim. Der Regionalbeauftragte für das Leine-Weser-Gebiet, das den gesamten 2004 aufgelösten Regierungsbezirk Hannover abdeckt, ist seit 2014 in der Stadt ansässig. Hildesheim ist Standort von drei Hochschulen: der Stiftung Universität Hildesheim, der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) sowie der Norddeutschen Hochschule für Rechtspflege. Der Dom St. Mariä Himmelfahrt und die Klosterkirche St. Michaelis zählen zu den bedeutendsten Bauwerken der Frühromanik und sind seit 1985 UNESCO-Weltkulturerbe.
Das NSG "Kehdinger Moore" besteht aus zwei ca. 2.500 m voneinander entfernten Gebietsteilen. Diese kleinen stark isolierten Hochmoor-Restflächen liegen im zentralen Bereich des weitgehend kultivierten südlichen Kehdinger Moores. Die Teilfläche „Wasserkruger Moor" hat eine Größe von ca. 38 ha. Sie umfasst eine stark vorentwässerte und überwiegend bewaldete, stark verinselte Hochmoor-Restfläche. Der Birken-Bruchwald ist aber noch großflächig torfmoosreich und weist geschlossene Bestände der Krähenbeere auf. Die nassen Bereiche weisen noch hochmoortypische Vegetation auf. Moosbeere, Rosmarinheide, Glockenheide, Scheidiges Wollgras und Beinbrech sind hier zu finden. Die Teilfläche „Asselermoor" hat eine Größe von ca. 21 ha. In diesem wesentlich kleinflächigeren Moor haben sich gehölzarme und sogar noch bedingt naturnahe Hochmoorstadien erhalten, die trotz großräumiger Entwässerung der umgebenden Grünlandflächen noch fragmentarische Bult-Schlenkenkomplexe aufweisen. Etwa in der Mitte der unkultivierten Fläche befindet sich noch ein kleines Moorschlatt umgeben von einem weitgehend baumfreien Bereich. Zu den Randbereichen hin verdichtet sich der Birkenwald. Beide Gebiete sind nicht durch Wege erschlossen. Das NSG dient dem Schutz desFFH-Gebietes 421 "Wasserkruger Moor und Willes Heide". Zuständig ist derLandkreis Stadeals untere Naturschutzbehörde.
Das FFH-Gebiet „Dünengebiet bei Neumühlen“ liegt zwischen Verden und Dauelsen im Naturraum Achim-Verdener Geest und umfasst einerseits das feuchte Bachtal des im Norden des Gebiets fließenden Halsebachs und andererseits durch sehr nährstoffarme Sande gekennzeichnete Binnendünen. Entlang der Aller wurden am Ende der letzten Kaltzeit zahlreiche solcher Binnendünen aufgeweht, die, verstärkt durch die Übernutzung der Böden, teilweise auch heute noch waldfrei sind. Zudem liegt das FFH-Gebiet in der Kulisse desIP-LIFE - Projektes "Atlantische Sandlandschaften".
Das FFH-Gebiet „Kauers Wittmoor“ liegt südlich von Wistedt am nordöstlichen Rand des Naturraums Wümmeniederung und umfasst ein kleines Hochmoor, welches von teils grundwasserbeeinflussten Sandböden umgeben ist. Die weite Wümmeniederung – einst als Sander vor den Gletschern der Saale-Kaltzeit entstanden – ist in weiten Bereichen von Hoch- und Niedermooren sowie von grundwasserbeeinflussten Böden geprägt. So sind die Lebensräume des Gebiets auch durch die räumliche Nähe zu weiteren naturnahen Moor- und Feuchtbiotopen, zum Beispiel im FFH-Gebiet 038 „Wümmeniederung“, bedeutsam für den Schutz und Erhalt charakteristischer Lebensgemeinschaften.
Das FFH-Gebiet „Wasserkruger Moor und Willes Heide“ umfasst zwei räumlich getrennt liegende Hochmoorreste im heute weitgehend kultivierten und zumeist als Grünland genutzten Kehdinger Moor. Nordwestlich von Stade, linksseitig der Elbe gelegen, werden die beiden Gebietsteile dem Naturraum Stader Elbmarschen zugeordnet. Auf den durch Entwässerungsmaßnahmen beeinträchtigten Moorböden des Wasserkruger Moors wachsen großflächig reich strukturierte Moorwälder, in welchen Moor-Birken und Wald-Kiefern lichte Bestände ausbilden. Neben den teilweise torfmoosreichen Wäldern finden sich im Gebiet auch renaturierungsfähige, degradierte Hochmoore, in denen sich einige hochmoortypische Pflanzenarten erhalten haben.