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Icon Essen
Essen ist eine kreisfreie Großstadt im nordrhein-westfälischen Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie liegt im Zentrum des Ruhrgebiets und der Metropolregion Rhein-Ruhr. Nach Köln, Düsseldorf und Dortmund ist Essen die viertgrößte Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) sowie eines der Oberzentren. Die Stadt zählt mit ihren 574.682 Einwohnern (31. Dezember 2024) zu den zehn bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands. Essen ist als bedeutender Industrie- und Wirtschaftsstandort Sitz bekannter Großunternehmen und mit der Universität Duisburg-Essen auch Hochschulstandort. Im Jahre 1958 wurde die Stadt Sitz des neugegründeten Bistums Essen. Die auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurückgehende Stadt an der Ruhr ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland und der Hauptsitz des Regionalverbands Ruhr. Im Rahmen des Projekts RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas war Essen im Jahr 2010 stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas. Aufgrund der zentralen Lage im Ruhrgebiet wird Essen auch als „heimliche Hauptstadt des Ruhrgebiets“ angesehen. Neben dem Stift Essen war das von Liudger um 800 gegründete Kloster Werden ein Zentrum der spätantik-frühchristlichen Textüberlieferung. Im 14. Jahrhundert von Kaiser Karl IV. zur freien Reichsstadt erhoben, war Essen seit dem Spätmittelalter Waffenschmiede und stieg mit der Industrialisierung zu einem der wichtigsten Zentren der Montanindustrie in Deutschland (mit eigener Kuxbörse) auf. Nach massivem Rückgang der Schwerindustrie ab Mitte der 1960er Jahre hat Essen im Zuge des Strukturwandels einen starken Dienstleistungssektor entwickelt. Heute erinnern das Essener Münster und die älteste erhaltene vollplastische Marienfigur des christlichen Abendlandes (Goldene Madonna) an die mittelalterliche Geschichte der Stadt. Gleichzeitig zeugen Monumente der Industriekultur von ihrer schwerindustriellen Vergangenheit, besonders das UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Das Stadtbild ist auch durch markante Hochhäuser geprägt. Mit dem Museum Folkwang verfügt Essen über eine renommierte Sammlung moderner Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Fotografien. Das nach Plänen von Alvar Aalto erbaute Opernhaus, die Folkwang-Universität der Künste, das Grillo-Theater, das Ruhr Museum und das Deutsche Plakatmuseum sind angesehene Kunst- und Kultureinrichtungen. Nachdem Essen im Jahr 2010 Kulturhauptstadt Europas war, erhielt sie für das Jahr 2017 den Titel Grüne Hauptstadt Europas.
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/ Stadt/Gemeinde (NW)
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Icon Ellbach- und Kirchseemoor
Das Ellbach- und Kirchseemoor ist seit 1940 ein Naturschutzgebiet und seit 1998 auch ein FFH-Gebiet im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und dem Landkreis Miesbach. Das Naturschutzgebiet mit der Nummer NSG-00030.01 liegt auf dem Gebiet der Stadt Bad Tölz und der Gemeinde Sachsenkam und hat eine Fläche von 797 Hektar. Sie sind Teil der Tölzer Moorachse. Das Ellbachmoor gilt als besonders wertvolles Gebiet für Tagfalter. Am Nordrand des Naturschutzgebietes liegt der Kirchsee, der seit 2008 als EU-Badegewässer gemeldet ist. Im Winter kann das Gebiet zwischen Kloster Reutberg und Bad Tölz auf einer Langlaufloipe durchquert werden. Natura 2000, das Schutzgebietsnetz der Europäischen Union, verlieh 1998 dem Landstrich unter dem gleichen Namen, aber erheblich erweitert, den Schutzstatus eines FFH-Gebietes. Anteile an dieser Schutzzone haben die Gemeinden Dietramszell und Sachsenkam, die Stadt Bad Tölz und der Markt Holzkirchen.
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Ellbach- und Kirchseemoor
Das Ellbach- und Kirchseemoor ist seit 1940 ein Naturschutzgebiet und seit 1998 auch ein FFH-Gebiet im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und dem Landkreis Miesbach. Das Naturschutzgebiet mit der Nummer NSG-00030.01 liegt auf dem Gebiet der Stadt Bad Tölz und der Gemeinde Sachsenkam und hat eine Fläche von 797 Hektar. Sie sind Teil der Tölzer Moorachse. Das Ellbachmoor gilt als besonders wertvolles Gebiet für Tagfalter. Am Nordrand des Naturschutzgebietes liegt der Kirchsee, der seit 2008 als EU-Badegewässer gemeldet ist. Im Winter kann das Gebiet zwischen Kloster Reutberg und Bad Tölz auf einer Langlaufloipe durchquert werden. Natura 2000, das Schutzgebietsnetz der Europäischen Union, verlieh 1998 dem Landstrich unter dem gleichen Namen, aber erheblich erweitert, den Schutzstatus eines FFH-Gebietes. Anteile an dieser Schutzzone haben die Gemeinden Dietramszell und Sachsenkam, die Stadt Bad Tölz und der Markt Holzkirchen.
Zuletzt aktualisiert: 24.07.1940
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Schelldorfer See
Der Schelldorfer See ist ein Naturschutzgebiet in der Stadt Tangerhütte (zwischen den Ortsteilen Schelldorf und Jerchel) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt. Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG 0010 ist rund 175 Hektar groß. Es ist nahezu vollständig Bestandteil des FFH-Gebietes „Elbaue zwischen Derben und Schönhausen“ und des EU-Vogelschutzgebietes „Elbaue Jerichow“ und vollständig vom Landschaftsschutzgebiet „Tanger-Elbeniederung“ umgeben. Das Gebiet steht seit 1967 unter Schutz (Datum der Verordnung: 11. September 1967). Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Stendal. Das Naturschutzgebiet liegt südlich von Tangermünde im Biosphärenreservat Mittelelbe. Es stellt einen verlandenden Altarm der Elbe unter Schutz. Da das Gebiet des Altarms ausgedeicht ist, hat es keine Verbindung mehr zum Fluss und unterliegt auch nicht der Gewässerdynamik. Die offene Wasserfläche des Sees beträgt etwa 25 Hektar. Der See beherbergt verschiedene Wasserpflanzen- und Schwimmblattgesellschaften mit Weißer Seerose, Gelber Teichrose, verschiedenen Laichkräutern, darunter Stumpfblättrigem Laichkraut, Stachelspitzigem Laichkraut und Spiegelndem Laichkraut, Wasserfeder, Froschbiss, Krebsschere und Gewöhnlichem Wasserschlauch. In den Verlandungszonen sind vielfach Röhrichte aus Schilf und Wasserschwaden sowie Sumpfhaarstrang, Schmalblättrigem Rohrkolben, Gewöhnlicher Teichbinse, Zungenhahnenfuß, Schwanenblume und Sumpfplatterbse zu finden. Weiterhin wachsen Sumpffarn und Breitblättriger Merk im Naturschutzgebiet. Am ehemaligen Gleithang auf der Ostseite des Schelldorfer Sees sind Kohldistelwiesen und Kleinseggenriede sowie Gebüsche mit Grauweiden, Ohrweiden, Lorbeerweiden und Faulbäumen zu finden. Am ehemaligen, 0,5 bis 1,5 Meter hohen Prallhang stocken Erlen, Stieleichen, Silberweiden und Weißdorngebüsche. Das Naturschutzgebiet bietet Lebensraum für zahlreiche Tiere. So brüten hier regelmäßig Rohrweihe, Graugans, Tüpfelsumpfhuhn, Kleines Sumpfhuhn, Teich-, Schilf- und Drosselrohrsänger, Rohrschwirl, Trauerseeschwalbe und Zwergtaucher. Der See ist Lebensraum zahlreicher Fische und Libellen. Auch der Elbebiber ist hier heimisch. Daneben ist das Naturschutzgebiet, das vollständig von Ackerflächen umgeben ist, Rast- und Mauser­gebiet für verschiedene Wasservögel. Das Gebiet wird über einen Ablaufgraben zur Elbe entwässert.
Zuletzt aktualisiert: 01.01.1967
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/ Naturschutzgebiet
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Icon Venner Moor
Das Venner Moor ist ein ehemaliges Hochmoor westlich der Davert in der Nähe der Ortschaft Venne (Gemeinde Senden, Kreis Coesfeld, Nordrhein-Westfalen) zwischen Lippe und Ems, unmittelbar am Dortmund-Ems-Kanal gelegen. Die Gesamtfläche beträgt etwa 148 ha. Es ist als Naturschutzgebiet und als Schutzgebiet im Sinne der FFH-Richtlinie ausgewiesen. Durch das Venner Moor verläuft die Wasserscheide zwischen Ems und Rhein.
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/ Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)
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Icon Gelnhausen
Gelnhausen [ɡɛlnˈha͜uzn̩] ist die Kreisstadt des Main-Kinzig-Kreises im Südosten Hessens. Die ehemalige Reichsstadt liegt auf halber Strecke zwischen Frankfurt am Main und Fulda am östlichen Rand des Rhein-Main-Gebietes. Sie trägt seit dem 26. April 1978 die amtliche Zusatzbezeichnung Barbarossastadt.
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/ Stadt/Gemeinde (HE)
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Icon Betzdorf
Betzdorf ist eine Stadt im Landkreis Altenkirchen im nördlichen Teil von Rheinland-Pfalz. Sie ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain. Betzdorf ist eine Eisenbahnerstadt und gemäß Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen.
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/ Stadt/Gemeinde (RP)
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Icon Troisdorf
Troisdorf [ˈtroːsdɔrf] (mit Dehnungs-i) ist die bevölkerungsreichste Stadt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen und liegt rechtsrheinisch zwischen Köln und der Bundesstadt Bonn. Die Stadt liegt im Südosten der Kölner Bucht zwischen den südlichen Ausläufern des Bergischen Landes im Norden und den Siegauen im Süden.
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/ Stadt/Gemeinde (NW)
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Icon Ruppichteroth
Ruppichteroth [ˈʁʊpɪçˌtɛʁoːt] (Betonung auf der ersten Silbe) ist eine Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis rund 30 Kilometer östlich von Bonn im Süden Nordrhein-Westfalens, 18 Kilometer vor der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz. Sie entstand am 1. August 1969 aus der Zusammenlegung der Gemeinden Ruppichteroth und Winterscheid.
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/ Stadt/Gemeinde (NW)
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Icon Manderscheid
Manderscheid ist eine rheinland-pfälzische Stadt im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an. Bis dahin war Manderscheid Verwaltungssitz der gleichzeitig aufgelösten Verbandsgemeinde Manderscheid, der 21 Gemeinden angehörten. Manderscheid ist heilklimatischer Kur- und Kneippkurort und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.
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/ Stadt/Gemeinde (RP)
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