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Icon Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau der A 6 AK Weinsberg - Landesgrenze BW / BY im Streckenabschnitt zwischen Kupferzell und Ilshofen / Wolpertshausen (PA A 6-4)
Die Bundesrepublik Deutschland - Bundesstraßenverwaltung -, vertreten durch die Abteilung Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums Stuttgart, hat für das o.g. Straßenbauvorhaben die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens nach §§ 17 ff. Bundesfernstraßengesetz (FStrG) in Verbindung mit §§ 72 ff. Landesverwaltungsverfahrensgesetz (LVwVfG), dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) und dem Umweltverwaltungsgesetz (UVwG) - jeweils in der derzeit geltenden Fassung - beantragt. Gegenstand der Planfeststellung ist der sechsstreifige Ausbau der Bundesautobahn 6 im Streckenabschnitt zwischen Kupferzell und Ilshofen / Wolpertshausen. Der Abschnitt ist Teil der Gesamtplanung für den sechsstreifigen Ausbau der A 6 zwischen dem Autobahnkreuz Weinsberg und der Landesgrenze Baden-Württemberg / Bayern, die in insgesamt vier Verfahrensabschnitte aufgeteilt ist. Die Baustrecke beginnt ca. 800 m östlich der Anschlussstelle Kupferzell bei BAB-km 673+500 und endet ca. 2 km westlich der Anschlussstelle Ilshofen / Wolpertshausen bei BAB-km 684+200. Der vorliegende Abschnitt ist 10,7 km lang, wobei die ca. 1 km lange Kochertalbrücke im Bestand unverändert bleibt. Die Kochertalbrücke wurde vor wenigen Jahren saniert und für den sechsstreifigen Ausbau der A 6 an den Anschlussbereichen vorbereitet. Die Baumaßnahme beinhaltet auch den Neubau der kompletten Entwässerungseinrichtungen einschließlich der Straßenoberflächenbehandlungsanlagen, den Neubau sämtlicher Brückenbauwerke mit Ausnahme der Kochertalbrücke, die Umgestaltung der Anschlussstelle Schwäbisch Hall und die Erweiterung der Parkplätze mit WC-Anlagen (PWC-Anlagen) "Kochertal Nord" und "Kochertal Süd". Außerdem ist die Errichtung von Lärmschutzanlagen entlang der Strecke vorgesehen. Die kreuzenden Straßen und Wege werden soweit möglich in ihrer Lage belassen und an die Ausbauplanung der A 6 angepasst. Es wird mit einer Bauzeit von ca. 2,5 Jahren gerechnet. Um Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft durch das Bauvorhaben soweit wie möglich zu vermeiden bzw. zu kompensieren, sind landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen vorgesehen. Hierzu gehören z. B. die Pflanzung von Hecken, Einzelbäumen und Feldgehölzen, die Erweiterung einer Streuobstwiese, die Entwicklung eines Gewässerrandstreifens entlang der Kupfer, die Ersatzaufforstung von Wald, die Entwicklung von Extensivgrünland und die Anlage von Buntbrachestreifen für die Feldlerche.
Zuletzt aktualisiert: 07.03.2019
Icon UVP-Vorhaben
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Icon Anbau von Zusatzfahrstreifen an der B 8 östlich Emskirchen
Gegenstand des Vorhabens ist der Anbau von Zusatzfahrstreifen an der B 8 zwischen der Überführung der Bahnlinie Fürth – Würzburg über die B 8 und der Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße (GVS) von/nach Erlachskirchen in die B 8. Südlich der Überführung der Bahnlinie wird der vorgesehene Zusatzfahrstreifen zunächst durch eine Verbreiterung der Fahrbahn der B 8 nach Westen geschaffen. Zwischen der Einmündung der NEA 8 und Bräuersdorf erfolgt der Bau des Zusatzfahrstreifens durch eine Verbreiterung der Fahrbahn in östliche Richtung. Anschließend wird die B 8 für den vorgesehenen Zusatzfahrstreifen wieder nach Westen verbreitert. Südlich der Überführung der Bahnlinie ist ein gut 2 km langer Zusatzfahrstreifen bis südlich von Plankstatt in Fahrtrichtung Nürnberg vorgesehen. Daran schließt sich bis etwa auf Höhe des südlichen Ortsrandes von Bräuersdorf ein gut 1,5 km langer Zusatzfahrstreifen in Fahrtrichtung Neustadt a. d. Aisch an. Im Zuge des Vorhabens werden die höhengleichen Einmündungen der GVS Emskirchen – B 8 („alte B 8“), der NEA 8 von/nach Hagenbüchach und der NEA 19 von/nach Dürrnbuch bzw. Bräuersdorf in die B 8 baulich umgestaltet. Die Verknüpfungen der genannten Straßen mit der B 8 werden als sogenannte teilplanfreie Knotenpunkte ausgebildet, d. h. die bezeichneten Straßen sind zukünftig über Verbindungsrampen mit der B 8 verbunden. Dies bedingt auch den Bau mehrerer neuer Brückenbauwerke. Der neu geplante Knotenpunkt B 8/NEA 8/GVS Emskirchen – B 8 kommt etwas südlich der derzeitigen Einmündungen der NEA 8 und der GVS Emskirchen – B 8 zu liegen. Dies bedingt auch bauliche Anpassungen an diesen beiden Straßen auf gewisser Länge. Die Verbindungsrampen zu beiden Straßen binden praktisch auf gleicher Höhe an die B 8 an. Der neu geplante Knotenpunkt B 8/NEA 19 beinhaltet demgegenüber zwei räumlich versetzt liegende Verbindungsrampen. Die Verbindungsrampe, über die aus Fahrtrichtung Neustadt a. d. Aisch auf die NEA 19 abgefahren bzw. in Fahrtrichtung Nürnberg von dieser Straße auf die B 8 aufgefahren werden kann, kommt auf Höhe der derzeitigen Einmündungen der NEA 19 in die B 8 zu liegen. Die Verbindungsrampe, über die aus Fahrtrichtung Nürnberg auf die NEA 19 abgefahren bzw. in Fahrtrichtung Neustadt a. d. Aisch von dieser Straße auf die B 8 aufgefahren werden kann, liegt hingegen östlich von Bräuersdorf. Sie wird dort mit Hilfe eines Kreisverkehrs außerhalb der Ortslage an die NEA 19 angebunden. Die Planung bedingt in gewissem Umfang auch bauliche Anpassungen an der NEA 19 im Umfeld der beiden Verbindungsrampen sowie an der GVS nach Erlachsmühle. Daneben ist abschnittsweise die Schaffung neuer Wegeverbindungen entlang der B 8 bzw. in deren Umgebung vorgesehen, etwa zwischen Bräuersdorf und Plankstatt östlich der B 8, westlich des an der NEA 19 liegenden Aussiedlerhofs sowie zwischen dem südlichen Ortsrand von Bräuersdorf und der GVS von/nach Erlachskirchen östlich der B 8. Die GVS Plankstatt – Brandhof wird zukünftig unter der B 8 hindurchgeführt, ohne dass die Straße an die B 8 angebunden wird. Es ist deshalb künftig nicht mehr möglich, von Plankstatt aus unmittelbar auf die B 8 auf- bzw. von dieser nach Plankstatt abzufahren. Die Planung sieht entlang der B 8 auf Höhe der Ortslage von Bräuersdorf eine gut 600 m lange Lärmschutzwand vor. Außerdem ist der Bau von mehreren neuen Regenrückhaltebecken entlang der B 8 bzw. in der Umgebung der neuen Verbindungsrampen zur NEA 19 geplant. Für das Bauvorhaben einschließlich der landschaftspflegerischen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden Grundstücke in den Gemarkungen Gunzendorf und Emskirchen (Markt Emskirchen), Bräuersdorf (Gemeinde Hagenbüchach) und Laubendorf (Stadt Langenzenn) beansprucht. Daneben sind u. a. Ausgleichs- bzw. Ersatzmaßnahmen auf mehreren vorhabensträgereigenen Flächen, die abseits des Bauvorhabens liegen, geplant.
Zuletzt aktualisiert: 05.01.2022
Icon UVP-Vorhaben
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Icon 6-steifiger Ausbau des Streckenabschnittes zwischen den Talbrücken Marbach und Lützelbach, A 45
Das Regierungspräsidium (RP) Gießen hat auf Antrag von Hessen Mobil Dillenburg das straßenrechtliche Anhörungsverfahren für den 6-streifigen Ausbau des Streckenabschnittes zwischen den Talbrücken Marbach und Lützelbach im Zuge der BAB 45 in der Gemarkung der Stadt Dillenburg, Lahn-Dill-Kreis, eingeleitet. Aufgrund der Verkehrsbedeutung und zur Gewährleistung eines reibungslosen Verkehrsflusses unter Berücksichtigung der stetig steigenden Verkehrsbelastung sieht der Bundesverkehrswegeplan 2030 den 6-streifigen Ausbau der BAB 45 zwischen der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen und dem Autobahnkreuz Gambach vor. Im vorliegenden Verfahren wird der rund 3,8 km lange Planungsabschnitt zwischen der Anschlussstelle Dillenburg bis hinter die bereits im Bau befindliche Talbrücke Lützelbach bei Dillenburg-Niederscheld behandelt. Im Rahmen der Maßnahme wird die BAB 45 in Fahrtrichtung Hanau von zwei auf drei Fahrstreifen ausgebaut. Die in Gegenrichtung bereits vorhandenen drei Fahrstreifen werden zudem grundhaft erneuert. Neben den Arbeiten an der Strecke wird der im Abschnitt in Fahrtrichtung Hanau befindliche Parkplatz "Am Gaulskopf" auf eine zukünftige Kapazität von jeweils 20 Stellplätzen für LKW und PKW erweitert und mit einer WC-Anlage ausgestattet. Wegen der geplanten Erweiterung der Autobahn sieht die Planung auch die Anordnung umfangreicher Lärmschutzanlagen entlang der Ortslage der Stadt Dillenburg zum Schutz der Anlieger gegen Verkehrslärm vor. Die veranschlagten Kosten der Maßnahme betragen voraussichtlich 14,635 Mio. € und werden vom Bund getragen. Vom 06. Juni 2017 bis zum 05. Juli 2017 besteht für jedermann die Möglichkeit, die Unterlagen bei er Stadtverwaltung Dillenburg einzusehen. Ferner können die Planunterlagen und der Bekanntmachungstext im Internet auf der Homepage des RP unter dem Link: www.rp-giessen.de unter „Öffentliche Bekanntmachungen“ eingesehen werden. Von der Planung Betroffene sowie Institutionen, Verbände und Vereinigungen haben ebenfalls bis zum 19. Juli 2017 die Gelegenheit, sich zu dem Vorhaben zu äußern oder Einwände zu erheben.
Zuletzt aktualisiert: 29.01.2019
Icon UVP-Vorhaben
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Icon Marxener Paradies
Marxener Paradies - der Name kommt nicht von ungefähr. Das idyllische Plätzchen liegt abgeschirmt vom Lärm der Straße in einem Tal und lädt zum Innehalten ein. Ein kleiner, ein Kilometer langer Wanderpfad (Hinweis: mit Unebenheiten, Steigungen, Treppen) führt am Hang entlang, der mit Heide und Wacholder bewachsen ist. Der Rundweg bietet ständig neue Blicke auf die kleine Heidefläche und die buntblühende Wiese mit Moorteich in deren Mitte. Auf der anderen Talseite führt der Weg in einen „Märchenwald“ mit vielstämmigen Buchen. Wegen dieses Mischwald-Baumbestandes ist das Marxener Paradies auch im Herbst sehr reizvoll.  Zum Marxener Paradies führt der ausgewiesene Wanderweg Sagenhafter Hünen-Weg. Die gelben Richtungspfeile auf grünem Grund führen weiter zur Oldendorfer Totenstatt oder in die Kronsbergheide.
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Icon Auslegung des Plans für das Vorhaben „Weiterbau der TVO - Tangentialverbindung Ost" -
Mit der geplanten Maßnahme ist eine neue Straßenverbindung (Straße I. Ordnung) mit einem 4-streifigen Straßenquerschnitt von der Spindlersfelder Straße / Straße An der Wuhlheide bis zur Märkischen Allee (B 158) / Straße Alt Friedrichsfelde (B1/B5) mit einer Länge von ca. 7,2 km vorgesehen. Die Trassierung der TVO orientiert sich in weiten Teilen am Verlauf der Bahn-strecke des Berliner Außenrings (BAR), führt weitestgehend durch unbebautes Gelände und quert das Waldgebiet der Wuhlheide. Dabei beginnt der Verlauf der TVO-Trasse im Süden im Anschluss an die Wilhelm-Spindler-Brücke. Nach Überquerung der Straße An der Wuhlheide verläuft die Trasse weiter Richtung Norden östlich der Bahnanlagen des BAR. Die TVO-Trasse orientiert sich südlich der Querung der Rudolf-Rühl-Allee am Gelände, überquert diese und die nachfolgende Bahntrasse östlich des Bahnhofs Wuhlheide, kreuzt die Köpenicker Straße und nähert sich danach wieder dem BAR an. Im Bereich der Pirolstraße/Lauchhammerstraße werden die Bahnanlagen des BAR gequert. Anschließend verläuft die TVO-Trasse Richtung Norden auf der Westseite des BAR und quert dabei unter anderem die Trasse der U-Bahn-Linie U 5. Kurz vor der Bundesstraße B1/B5 wird die Trasse parallel zur B1/B5 verschwenkt, quert erneut die Bahntrassen, um dann in die Märkische Allee (B 158) eingebunden zu wer-den. Das Vorhaben umfasst im Wesentlichen - den Straßenneubau von der Spindlersfelder Straße / Straße An der Wuhlheide im Süden bis zur Märkischen Allee (B 158) / Alt Friedrichsfelde (B1/B5) im Norden, wobei sich die TVO-Trasse überwiegend am Verlauf der bestehenden Eisenbahntrasse des BAR orientiert, - Herstellung eines Brückenbauwerks und von mehreren Stützbauwerken zur Überführung der TVO-Trasse über den bestehenden Knotenpunkt Spindlersfelder Straße / Straße An der Wuhlheide einschließlich der Herstellung von Rampenbauwerken (Teilplanfreier Knotenpunkt), - den Rückbau und Neubau des Knotenpunktes Märkischen Alle (B 158) / Alt Friedrichs- felde (B1/B5) einschließlich der Herstellung von Trogbauwerken, Teilbauwerken und Stützbauwerken für eine durchgehende Anbindung des künftigen Straßenverkehrs mit der Märkischen Alle (B 158) in der Nullebene, wobei im Teilplanfreien Knotenpunkt die Straße Alt Friedrichsfelde (B1/B5) in der unteren Ebene verläuft (Minusebene) und die Fußgänger und Radfahrer in der Plusebene geführt werden, - die Herstellung eines plangleichen Knotenpunktes zwischen der TVO-Trasse und der Köpenicker Straße (nordöstlich des S-Bahnhofs Wuhlheide), - die Herstellung von 4 Straßenüberführungen (SÜ) einschließlich der Herstellung von Stützbauwerken zur Überführung der TVO-Trasse über die Eisenbahntrassen sowie der U- Bahn Linie (U5), - die Herstellung von 4 Eisenbahnüberführungen (EÜ) einschließlich der Herstellung eines Troges und von Stützbauwerken zur Überführung der Eisenbahntrassen über den neu zu bauenden Straßenabschnitt, - die Herstellung von 5 Lärmschutzwänden im Verlauf der TVO-Trasse, die Herstellung einer Lärmschutzwand am BAR im Bereich eines Eisenbahnüberführungsbauwerks auf Höhe der Lauchhammerstraße und die Herstellung einer temporären Lärmschutz-wand für die Dauer der bauzeitlichen Umfahrung im Bereich der Straße Alt-Friedrichsfelde (B1/B5), - den Rückbau vorhandener Bebauung zur Realisierung des neu zu bauenden Straßenab- schnitts (48 Gebäude, davon 2 Wohngebäude) sowie zur Umsetzung von Landschafts- pflegerischen Maßnahmen (77 Gebäude, davon 3 Wohngebäude), - die bauliche Anpassung vorhandener Straßeneinmündungen / Geh- und Radwege, - den Bau von Entwässerungsanlagen einschließlich des Neubaus von 4 Regenpumpwerken und von 3 Retentionsbodenfiltern, - den Rückbau bzw. die Neu- und Umverlegung von Kabeltrassen / Leitungen, - den Rückbau der Rudolf-Rühl-Alle (überwiegend) zwischen der Straße An der Wuhlheide und dem Anschluss zum Gelände der Berliner Parkeisenbahn, - die Berücksichtigung von Folgemaßnahmen BVG TRAM und an den Eisenbahntrassen, - die Berücksichtigung von Lärmschutzmaßnahmen sowie - die Umsetzung von Maßnahmen des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) in- folge der Eingriffe in Natur und Landschaft.
Zuletzt aktualisiert: 16.05.2024
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Icon A 57 / 6-streifiger Ausbau im Ausbauabschnitt Kapellen
Der Landesbetrieb Straßenbau NRW plant den 6-streifigen Ausbau der A 57 in dem rd. 6,43 km langen Ausbauabschnitt „Kapellen“ zwischen dem Autobahnkreuz (AK) Moers bzw. Bau-km 54+070 und der Anschlussstelle (AS) Krefeld-Gartenstadt bzw. Bau-km 60+500 und hat dazu die Planfeststellung gem. §§ 17ff Bundesfernstraßengesetz (FStrG) und 72ff Verwaltungsverfahrensgesetz NRW (VwVfG NRW) beantragt. Der Ausbauabschnitt schließt im Norden an den Ausbauabschnitt „Krefeld“ an, für den das Planfeststellungsverfahren bei der Bezirksregierung Detmold bereits anhängig ist. Die erstellte Planung für den 6-streifigen Ausbau der A 57 in dem Abschnitt „Kapellen“ beinhal-tet u. a. - die teilweise Verlegung der Kreisstraße 3 (K 3 – Moerser Straße –) sowie das Brückenbau-werk, mit dem die A 57 über die verlegte K 3 geführt wird, - den Abriss und Neubau weiterer 4 Brücken, mit denen die A 57 über die Vennikelstraße, die Lauersforter Straße, die Straße „Klömpkenshof“, und die Wilhelm-Anlahr-Straße geführt wird, - den Entfall der Unterführung des Wirtschaftsweges „Krienshütte“, - die Anpassung der Rampenfahrbahnen der AS Moers-Kapellen, - die Teilverlegung des Moerskanals, - die Realisierung aktiven Lärmschutzes durch die Errichtung von Lärmschutzwänden über Längen von rd. 3,7 km auf der Westseite der A 57 und von rd. 4,0 km auf der Ostseite der A 57 in Höhen zwischen 2,5 m und 7,0 m, - die Realisierung weiteren aktiven Lärmschutzes durch den Verbau eines Fahrbahnbelages mit den Korrekturfaktoren - 2 dB(A) bis Bau-km 60+140 bzw. - 5 dB(A) bis Bau-km 60+500, d. h. mit Fahrbahnbelägen, die gegenüber dem Referenzwert des Standardbelages der 16. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (Verkehrslärmschutzverordnung – 16. BImSchV –) um 2 dB(A) bzw. 5 dB(A) leiser sind, - über den aktiven Lärmschutz hinaus die grundsätzliche Anerkennung von Maßnahmen des passiven Lärmschutzes, - die Errichtung der Entwässerungsanlagen, - die Umsetzung der landschaftspflegerischen Kompensationsmaßnahmen sowie - aller sonstigen mit dem Vorhaben im Zusammenhang stehenden Änderungsmaßnahmen am bestehenden Straßen-, Wege- und Gewässernetz sowie an Anlagen Dritter. Der Ausbauabschnitt erstreckt sich auf die Gebiete der Städte Krefeld und Moers. Ausschließlich für landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen werden auch zur Stadt Neukirchen-Vluyn gehörende Flächen benötigt, die sich jedoch bereits im Eigentum des Vorhabenträgers befinden und insoweit keine Grundstücksbetroffenheiten Dritter zur Folge haben. Die geplanten Ausbaumaßnahmen in den Städten Moers und Krefeld sowie die dort vorgesehenen Kompen-sationsmaßnahmen erstrecken sich auf Grundstücke der Gemarkungen - Kapellen in der Stadt Moers, Flur 1, 3, 4, 6, 9 und 11, - Repelen in der Stadt Moers, Flur 55, sowie - Traar in der Stadt Krefeld, Flur 26, 52, 53, 54, 55, 67 und 68.
Zuletzt aktualisiert: 15.11.2022
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Icon Naturgarten Lindenallee
Gelegen zwischen dem wilden Naturwald Palsterkamp, im dem einst ein gruseliger Schlossherr namens „Der Dulle von Oer“ im Burggraben ein mysteriöses Ende fand, und dem musterhaft gestalteten Rudi-Wernemann-Rosengarten. Wildblumen, Streuobst, alte Baumsorten und Amphibienteich und ein natürlicher Bachlauf sind wie ein Vorgarten für die Siedlung. Am Kalwerkamp angelegt. Hier wünschen sich Fuchs und Hase eine gute Nacht in der Dämmerung.  Der Themengarten ist Teil der Kurparkanlagen und führt vom westlichen Ortsrand zu den Teichanlagen am Neuen Gradierwerk. Eine Ruhepause mit geschlossenen Augen auf den Baumelbänken am Wegesrand löst sofort eine Zeitreise aus. 50 Jahre zurück. Kein Lärm. Kein Klingelton. Nur das Summen der Insekten, die Symphonie tausender Blätter des Naturwaldes und das Quaken der Frösche. Slow motion pur.
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Icon Rosarium
Die Nordseestadt Wilhelmshaven bietet auch Blumenfreunden ein ganz besonderes Erlebnis: das einzige Rosarium im Nordwesten Deutschlands. Das Kleinod wurde nach langem Dornröschenschlaf von Rosenliebhabern zu dufterfülltem Leben erweckt. In den Sommermonaten werden die Besucher hier von einem duftenden Blütenmeer empfangen. Verschlungene Pfade führen zu Themengärten wie dem Gloria Dei-Garten, dem Rokoko-Garten oder dem Englischen Rosengarten, vorbei an exotischen Gehölzen und Bäumen bis hin zu idyllischen Plätzen und Teichen. Mehr als 5000 üppig blühende, zum Teil historische Rosen aus über 500 verschiedenen Sorten locken die Besucher in eine Märchenwelt. Das große Rosenfest im Juni bietet in jedem Jahr neue kulturelle Glanzpunkte. Künstler, Musiker und Schauspieler sind dabei, Märchenerzählerinnen und bunte Kinderaktionen sorgen für fröhlichen Lärm im sonst so stillen Refugium. Karfreitag (neu) ist jährlich der Tag der Saisoneröffnung. Auch wenn zunächst anstelle der Rosen die Frühlingsblumen für ein farbenfrohes Bild sorgen. Abwechslungsreiche Unterhaltung für Jung und Alt ist mit einem bunten Rahmenprogramm garantiert. Diverse Kleinveranstaltungen sorgen übers Jahr für ein abwechslungsreiches Programm. Künstler, Musiker und Schauspieler sind dabei; Märchenerzählerinnen und bunte Kinderaktionen sorgen für fröhlichen Lärm im sonst so stillen Refugium. Den glanzvollen Abschuss der Veranstaltungen macht das große Lichterfest. Die einzigartigen Lichtinstallationen verwandeln das Rosarium in eine geheimnisvolle Welt. Genießen Sie niveauvolle Veranstaltungen in rosiger Atmosphäre. Für Führungen bitte Frau Irmingard Kleihauer unter Telefon 04421-82655 anrufen. Hunde sind an der kurzen Leine im Rosarium willkommen.
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Icon Spiel- und Wasserpark Farven
Eine Strandlandschaft mit Wasserläufen, ein flaches Gewässer zum Spielen, ein Floß, eine Brücke, eine Seilbahn, Rittertürme und vieles mehr lassen Kinderaugen leuchten und sind gleichzeitig ein Erholungsort für Erwachsene. Der Ort ist ein Lieblingsplatz im Landkreis Rotenburg (Wümme), weil hier die Welt noch in Ordnung ist. Kein Lärm, keine Großstadt, einfach nur Idylle und Spaß. Kernstück des Wasserparks ist ein Wasserlauf mit Auslaufmulde. Durch Schieber und Stauwehre ist es den Kindern möglich, das Wasser anzustauen oder die Wasserläufe zu verändern. Am Ende des Wasserlaufs befindet sich ein Auslaufbecken mit einer Tiefe von bis zu ca. 40 cm. In diesem Becken sind u. a. Stege und ein Floß installiert. Neben dem Element "Wasser" findet man hier auch großflächige Sandflächen vor, die mit sämtlichen Spielgeräten (Piratenschiff, Klettertürme usw.) ausgestattet sind. Entlang des Rundweges laden Bänke zum Verweilen ein. Ein Sanitärhaus ergänzt den Park. Der Spiel- und Wasserpark liegt u. a. an der Radroute „Stein-Erlebnis-Route“, so dass auch viele Nicht-Ortsansässige bzw. Radler hier Halt machen.
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Icon Wesentliche Änderung einer Renn- und Teststrecke für Kraftfahrzeuge als ständige Anlage in 01998 Schipkau OT Klettwitz; Vorhaben-ID Süd- G02623
Die Firma DEKRA SE, Handwerkstraße 15, 70565 Stuttgart beantragt die Genehmigung nach § 16 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG), auf den Grundstücken in der Gemarkung Meuro, Flur 1, Flurstücke 510 und 514 in der Gemarkung Klettwitz, Flur 6, Flurstücke 196, 164, 165 und 167, in der Gemarkung Hörlitz, Flur 1, Flurstücke 819, 854, 994, 821, 823 und 855 und in der Gemarkung Schipkau, Flur 2, Flurstücke 1561 und 1562 eine Renn- und Teststrecke für Kraftfahrzeuge als ständige Anlage wesentlich zu ändern. Es handelt sich um eine genehmigungsbedürftige Anlage mit der Anlagennummer 10.17.1G des Anhangs 1 der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV). Das Vorhaben umfasst im Wesentlichen die Erweiterung des Test- und Technologiezentrums sowie den multifunktionalen Veranstaltungsort Lausitzring um weitere Teststrecken für automatisiertes und vernetztes bis hin zum autonomen Fahren von Fahrzeugen. Hierfür werden Straßen- und Streckenführungen nach Anforderungen der Automobilindustrie und in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und technischen Institutionen errichtet, um Raum zum Forschen und Testen verschiedener außerörtlicher Verkehrssituationen zu schaffen. Zu den geplanten baulichen Maßnahmen gehören: - die Errichtung von Verkehrsflächen, - die Errichtung neuer und Erweiterung beziehungsweise Vergrößerung vorhandener Versickerungsanlagen, - die Errichtung von Lärmschutzanlagen (Lärmschutzwälle / Lärmschutzwand). Es liegen drei Anträge auf Zulassung des vorzeitigen Beginns vor. Beantragt wurden: - die Baufeldfreimachung durch Freischnitt der Straßenbegleitvegetation und die Baustelleneinrichtung auf dem Streckenabschnitt km 0+595 bis km 4+100, - das Abfräsen der Deckschicht, der Ausbau der Tragschicht sowie der Grundhafte Massenausbau auf dem Streckenabschnitt km 0+595 bis km 4+100, - die bedarfsgerechte Untergrundstabilisierung, die Streckenprofilierung, das Einbringen der Tragschicht sowie das Auftragen der Deckschicht auf dem Streckenabschnitt km 0+000 bis km 4+100. Für das Vorhaben wurde darüber hinaus eine wasserrechtliche Erlaubnis gemäß § 8 in Verbindung mit § 9 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) zur Benutzung eines Gewässers bei der unteren Wasserbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz beantragt. Gegenstand dieses Verfahrens ist: - Erlaubnis zur Einleitung von Niederschlagswasser in das Grundwasser. Im Rahmen des Vorhabens ist die Rodung von circa 34,5 h Wald vorgesehen. Das Vorhaben ist daher unter der Nr. 17.2.1X der Anlage 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) einzuordnen. Für das Vorhaben besteht die Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung. Die Inbetriebnahme der Anlage ist im 1. Quartal 2025 vorgesehen.
Zuletzt aktualisiert: 17.10.2023
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